Initiative „Bloß keine Kritik“

Schielsker Glück

Hej, unsere größte Gazette in der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm hat sehr auffällig eine Stadtumarmungskampagne gestartet. Egal ob unser PR-Wunder Heidi H-P über den „wundervollen“ Markt vorm Rathaus oder blühendes Grünzeugs auf dem Mittelstreifen des Niederwalls schreibt: Eitel Sonnenschein, Lob und Jubel über die weise Entscheidung der Rathausführung, den ehemaligen Kessel-brinkmarkt vor ihre Tore zu ziehen. Jetzt können die „rund 1000 Mitarbeiter der Verwaltung endlich ihr belegtes Brötchen auf dem Markt kaufen“. War denen der Pollmeier an der Ecke zu popelig?

Silvia Tetmeyer vom Lokalen ist extra nach Schielske rausgeschickt worden, die dortigen Jubelschreie der Kaufmannschaft zu notieren, die Tonnen Asphalt zu erfassen, den Seekrug-Wirt extra noch mal den Bauarbeitern ein Lob aussprechen zu lassen und Jubel, Jubel, Jubel einzufangen. Alles Gemosere über die Bauarbeiten, die ständigen Aufrisse usw. vergessen?

Würde ja auch nicht zum Gemischtwarenhändler mit Senner Altpapierbedruckung passen. Oder? Müssen wir unkritisch mitjubeln?

3 Gedanken zu „Initiative „Bloß keine Kritik“

  1. Leideweber

    „Wenn man sich nur gegen etwas empört, ohne zu wissen, was man dann tun kann, um es zu verändern – dann hat es wenig Sinn.“
    Stéphane Hessel

    Genug genörgelt, gemosert und empört, Bielefeld-Blogger. Jetzt engagiert euch endlich! Oder entlarvt euch selbst.

  2. Herr Müller

    „War denen der Pollmeier an der Ecke zu popelig?“
    Heidi H-P schreibt nicht was ist, sondern was ihr in den Kram passt. Sie weiß nicht nur alles, sondern alles besser. Überflüssig wie ein Kropf.

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