Karneval in CSUtopia

„Karl-Theodor hat an seinem politischen Talent, an seiner Leistungsfähigkeit für unser Vaterland nichts verloren, dadurch dass er sich für Fehler entschuldigt hat und zurückgetreten ist. In einer Demokratie hat ein solches Verhalten Respekt verdient“, sagt Seehofer. „Wir lassen uns aus der Partei der Steinewerfer, aus der Partei der Stasi-Kommunisten nicht Anstand und Moral vorhalten.“ Und dann spricht Seehofer seinen Parteifreund persönlich an: „Lieber Karl Theodor, bei deinem heißen Herzen für die Schwarzen wirst du am Fernsehschirm sitzen: Du bist einer von uns, du bleibst einer von uns und wir wollen, dass du wieder zurückkehrst in die deutsche Politik.“ Der Saal tobt.

So listet Spiegel-online heute den absonderlichen Aschermittwoch-Parteitag der absonderlichen schwarzen Partei mit dem absonderlichsten Parteichef aus der kleinen Stadt der vier Ringe an der Donau im tiefen alten Süden auf. Absonderliche Menschen sondern den größten politischen Stuss ab, der in der Forderung nach „Rückkehr von Karl-Theo zu Guttenberg“ gipfelt, während zeitgleich bekanntgegeben wird, daß der junge Spinner und Plagiator auch bei seinem Doktorvater abgeschrieben hat. Aber wo hatte der das her? Wer führte dem den Pinsel? Und überhaupt, wo war die Häuplingin der Schwesterpartei CDU, IM Erika, noch mal grade „Sekretärin für Agitprop und Propaganda“?

Was für ein unwählbarer Misthaufen.

4 Gedanken zu „Karneval in CSUtopia

  1. Thomas Borgartz

    Der CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg spendete den Familien toter Bundeswehr-Soldaten eine fünfstellige Summe – inklusive seines Übergangsgeldes.
    Damit zeugt er von Respekt gegenüber den Familien der Gefallenen. Das ist mehr als lobenswert.

    1. textexter Artikelautor

      Der CSU-Politiker zu Guttenberg tut nichts ohne Kalkül. Aus einer Pressemeldung:

      Berlin. Wäre Karl-Theodor zu Guttenberg nur einen Tag früher zurückgetreten, wären ihm 14.000 Euro durch die Lappen gegangen. Weil er Bundestags-Abgeordneter war, bekommt er eine Pension von 1822 Euro monatlich. Dass Karl-Theodor zu Guttenberg erst am 1. März zurückgetreten ist, hat sich rein finanziell für ihn gelohnt. Laut Bund der Steuerzahler bekommt der Ex-Verteidigungsminister für den ganzen Monat März noch die kompletten Amtsbezüge aus seiner Tätigkeit als Mitglied des Bundestags und als Bundesminister. Ab April zahlt ihm der Staat ein Übergangsgeld. Das Übergangsgeld besteht in den ersten drei Monaten aus dem vollen Amtsgehalt plus Ortszuschlag (monatlich 14 098 Euro), danach werden die monatlichen Bezüge halbiert.

  2. Madamef

    Leistungsfähigkeit von KT
    Da hat Horst im Grunde den Kairos verfehlt, den Gegelten wegen dieser Eigenschaft zu loben!
    Eine Nachbarin plakatierte ihre Zauntür mit einer Karikatur von KT unter dem Titel
    DER GECK IST WEG!
    Recht hat sie.

  3. WAT?

    Jetzt kommentieren hier schon die Rechten von pro-nrw? Kann den nicht mal einer kicken? Das gibts ja nich…

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