Der Kandidat der nur Frauen beschenkt.

Vor ein paar Tagen wurde die Altherrenriege Zeuge einer kurzen, aber aufschlussreichen Szene im lokalen Wahlkampf:

SPD-Kandidat Garbrecht versuchte weibliche Wählerinnen mit geschenkten roten Rosen zu gewinnen.

Die Frage eines Passanten, ob er denn auch ein für männliche Wähler passendes Wahlkampfgeschenk habe, musste der Kandidat verneinen und verwies ersatzweise auf ein Propagandablättchen.

Dabei wäre doch alles so einfach:

Ein hübsche Schraubenzieher zum Beispiel böte sich an!

Geschlechtergerechtigkeit wäre wieder hergestellt und Herr Garbrecht könnte auch bei den Männern noch punkten.

Tja, so wird das nix.

 

 

6 Gedanken zu „Der Kandidat der nur Frauen beschenkt.

  1. Nightrider

    Da hätte ich noch eine Idee: da könnte die SPD doch eine alte Tradition, also von 1928, wieder aufnehmen – und Wahlkampfseife verteilen. Die macht nicht nur sauber, sie ist auch geschlechtsneutral – s. http://www.youtube.com/watch?v=A-yzFERB1GE. Und wäre auch nicht so peinlich wie ausgerechnet rote Blümekes; also rosa, orange, violett tät’s ja auch und führt nicht so leicht zu Verwechselungen.
    Ups – war das jetzt gehässig? Sorry! – Aber wenn ich daran denke, welche Sozialdemokraten Opa einst wählte ..

  2. Onkel Otto

    Vielleicht hätte er mal jemand fragen sollen, der Ahnung von sowas hat.

  3. rainman

    Ja, so sind sie! Die SPD im Allgemeinen und Herr Garbrecht im Speziellen. Wenn er an die Männer wenigstens noch Köndome verteilt hätte, damit sie niemals in die Verlegenheit kommen können, ein Kind wie Herrn Garbrecht zu zeugen. Aber nein. Rosen für die Frauen und häßliche Propagandaschriften für die Männer.
    Das spiegelt doch genau wieder, was die SPD unter sozialer Gerechtigkeit versteht!

    Laßt euch das eine Warnung sein!

    BTW: Herr Gysi soll heute Nachmittag beim Rathaus Stinkbomben ans Volk verteilen. Und zwar ganz ohne Geschlechterdiskriminierung.

  4. Gustigo

    Ich habe letztens noch in einem Karton auf meinem Dachboden amüsiert ein Werbekonom der Grünen aus den 80ern gefunden.

    Ich finde, dass man auch den Männern eine Rose schenken kann aber die Idee mit den Stinkbomben gefällt mir ehrlich gesagt viel besser. Zumal ich heute nachmittag bestimmt nicht am Rathaus sein werfde.

  5. heinz

    Sicher,der Gedanke-„ein Geschenk“ für Männer,nicht schlecht,
    -aber-
    Es ist eben Tradition,das die Frau ein Geschenk bekommt,
    -und-
    Lieber kein Geschenk,von den Roten-als-

    ein Geschenk von den „schwarzen“,da weiss man nicht,
    die herkunft;-gespart-geklaut-geliehen,??
    Nicht böse sein,war auch nicht bös gemeint-aber-
    Leider ist das so,“BEDAUERLICHERWEISE“./m.f.g.heinz
    http://www.youtube.com/watch?v=KHjraVrTmro

  6. Mein Name ist Hase

    Ach kommt, die Gegenseite ist auch nicht einfallsreicher. Neulich stand die blonde Tante von der cDU am Bültmannshof mit zwei gerade adoleszenten Jünglingen (Aushilfe von der Jugendorganisation, studentische Hilfskräfte oder die eigenen Brut?). Die versuchten die Renitentner mit dem Spruch „Darf ich Ihnen ein Herz schenken“ zu locken und hielten ein Schoko-Marzipan-Herzchen hin. Das war wie ein Köder auf die Papierpropaganda aufgeklebt.

Kommentare sind geschlossen.