Täterschutz über alles, aber nur wenn es kein Mann ist?

So da hat also die Lehrerin H. Rünzel (Name verändert) des Gymnasiums am Waldhof, den Horst Arnold, absichtlich mit einer Falschaussage über eine angebliche Vergewaltigung, 5 Jahre hinter Gitter gebracht.

Die beste lokale Tageszeitung Deutschlands aus Bielefeld, nein nicht die mit dem grünen Balken vorm Kopp, findet nichts dabei in zwei Artikeln den Horst, der ja eigentlich schon längst vom „Täter“ zum Opfer wurde, vollumfänglich abzubilden (natürlich ungepixelt) und nebenbei noch auf dessen gewalttätige Vergangenheit und Alkoholproblem hinzuweisen und gleichzeitig Krokodilstränen, ob so eines ungeheurlichen Justizirrtums, zu vergießen…

Nun ja, da ist es nur logisch, daß in dem Artikel, über die nun der Freiheitsberaubung und hoffentlich eidlicher Falschaussage angeklagten Lehrerin H. Rünzel (Name verändert), die Tageszeitung  nun barmt, daß die armen Kinder diese aber eine beliebte Lehrerin finden. Hat schon mal jemand an die armen Kollegen gedacht, die jetzt Panik schieben und ihre Tagebücher durchforsten, ob sie jemals auch nur für Sekunden alleine mit der Lehrerin vom Gymnasium am Waldhof gewesen sind und was das bezüglich ihres Status, als potentielle Vergewaltiger bedeuten mag…

Aber wahrscheinlich dient der Täterschutz durch die Medien, nur der fürsorglichen Verhinderung einer Traumatisierung der Lehrerin, in der Hoffnung ihre durch unser Rechtssystem angestrebte Re-Sozialisierung einer guten Prognose zu zuführen…

2 Gedanken zu „Täterschutz über alles, aber nur wenn es kein Mann ist?

  1. textexter

    Es fällt mehr und mehr auf, wie Frauen versuchen, Männer zu kriminalisieren. Gewisse Medien tun das ihrige zu den Hetzkampagnen dazu. Siehe Kachelmann. Strauss-Kahn und Julian Assange. Selbst „zurückhaltende Blätter“ machen diesen Hype mit, anstatt mal zu fragen, wie einfach das doch wohl heutzutage zu sein scheint. Und über all dem thront Hetzerin A. Schwartzer.

  2. epsilon

    Das Problem sind hier jetzt wohl nicht die Frauen, sondern mangelnde Kontrolle von Justiz und Staatsanwaltschaft. Denunziantentum und Verleumdung wird es immer geben (auch von Männern), aber wenn die Staatsanwaltschaft dabei die Unschuldsvermutung aufgibt, führt das zu solchen Ergebnissen. Ein Problem ist das die Staatsanwälte und Richter nicht für ihre Fehler haften, nur dann wenn ihnen Absicht unterstellt wird.
    Es handelt sich daher um eine strukturelles Problem.

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