Piraten nehmen „Bedingungsloses Grundeinkommen“ in ihr Grundsatzprogramm auf!

Fakt ist, das Hartz IV-Gesetz hat Deutschland in Armut und Elend geführt. Das haben wir der SPD  und den Grünen zu verdanken. ( Schröder, Fischer ). Man braucht keine intellektuelle Analyse um zu verstehen. Die Praxis zeigt, dass die Menschen in Armut und Elend leben. Die Reichen aber immer reicher werden. Es ist verrückt, von denjenigen zu erwarten, die nicht wissen, ob sie morgens in Paris frühstücken und sich dem Stress aussetzen, um überlegen zu müssen, wo sie den Mittag und den Abend dinieren sollen. Es geht nicht darum auf Reiche neidisch zu sein, sondern es geht schlicht und einfach für Millionen Menschen in Deutschland darum ohne Existenzangst und Würde bis zum Ende des Monats zu überleben. Es soll nicht die Demokratie in Frage gestellt werden. Es geht ausschließlich um Chancengleichheit und gerechte Umverteilung!

10 Gedanken zu „Piraten nehmen „Bedingungsloses Grundeinkommen“ in ihr Grundsatzprogramm auf!

  1. PeterM

    Ich bin da jetzt nicht 100%tig informiert, denke aber daß wir den Mist allen Parteien zu verdanken haben. Lediglich die Linke bzw. PDS soll dagegen gestimmt haben. Nebenbei sind wohl auch diverse Gewerkschaften beteiligt (gewesen?).

    Beim Satz „Es ist verrückt, von denjenigen zu erwarten, die nicht wissen, ob sie morgens in Paris frühstücken und sich dem Stress aussetzen, um überlegen zu müssen, wo sie den Mittag und den Abend dinieren sollen.“ scheint irgendwas zu fehlen.

    „Demokratie“ gibts in der BRD nur eine minderwertige Form.

    „…Chancengleichheit und gerechte Umverteilung!“ Hübsche Fantasie.

  2. Madamef

    Das BGE muss aber hoch genug sein!
    Wenn es das ist, erübrigen sich die Mindestlohn-Debatte, 1-Euro-Job, etc. Die ganze Bürokratie, die die Arbeitslosigkeit verwaltet und die Arbeitslosen drangsaliert, kann eingespart werden.

  3. Wahl-Bielefelder

    Die gleiche Partei möchte jegliche Drogen leaglisieren. Die Folgen für das Gesundheitssystem sind nicht auszumalen. Ähnlich wie bei der Linken frage ich mich: Wovon soll das denn alles bezahlt werden?

    Zum Grundeinkommen: Ich halte nicht viel davon, alle mit dem gleichen Grundeinkommen auszustatten. Man muss immer den Einzelfall betrachten. So gesehen sind die aktuellen Regelungen gar nicht so verkehr. Wenn man so will, hat jede Einzelperson ein Grundeinkommen von 364 Euro + situationsabhängigen Zusätzen. Allein über die Höhe lässt sich streiten.

  4. sonntag

    Mit dem BGE nimmt man den Menschen die Chance zur Selbstverwirklichung. Sie werden einfach faul

  5. notepicker

    Möge dieses arme, geschundene Land von einer weiteren Partei spätpubertierender Großbürgerkinder verschont bleiben. Basisdmokratie, freier Zugang zu Drogen, bedingungsloses Grundeinkommen, – alles schon mal da gewesen.Der soziale Kahlschlag den die Grünen angerichtet haben, bevor sie sich in Berliner Villen zur Ruhe gesetzt oder einen ganzen Bielefelder Stadtteil zu ihrem eigenen erklärt haben, sollte fürs erste reichen.

  6. textexter

    Du glaubst gar nicht, was das für ein Stress ist, wenn Susanne Klatten um 11 in der ersten Konferenz entscheiden muß, was sie denn jetzt mit den Penunzen machen soll, die sie durch BMW und dessen zehntausende fließige Hände an den Bändern grad unerwartet verdient hat….. Das ist harte, Existenzbedrohende Arbeit.

  7. epsilon

    @notepicker

    So viel ich weiss wurde der soziale Kahlschlag nicht von den Basisdemokraten betrieben, sondern von den Ex K-Gruppen Leuten und Macho-Spontis.
    D.h. von Kommunisten, die den kommunistischen Determinismus problemlos auf den deterministischen Neoliberalismus übertragen konnten.
    Ebenso wie die Ex-Kommunisten der Linken in Berlin fleissig am Sozialabbau dort beteiligt waren.

  8. Joachim Artikelautor

    Das Argument geht keiner mehr arbeiten ist schizophren. Wenn ich die Menschen: Was sie machen würden. Sie würden weiterhin arbeiten. Natürlich sind nur die anderen faul. Es kommt darauf an, welches Menschenbild ich vertrete. Außerdem gibt es fast doppelt so viele unbezahlte Arbeitsstunden in Deutschland, als bezahlte.Was macht Occupy? Wir haben kein Wohlstandsproblem, sondern ein Verteilungsproblem!

  9. notepicker

    @epsilon
    Da würde ich dann schon bitten, sich mehr an das wirklich Geschriebene zu halten. Auch mir ist durchaus bekannt, das Anfang der 2000er Jahre die meisten Basisdemokraten bereits die Grünen verlassen hatten und dass ein großer Teil der Führung der Grünen heute, den K-Gruppen entstammt.
    Welche Personen letzten Endes den sozialen Kahlschlag durchgeführt haben, ist in dieser Betrachtung aber von gänzlich untergeordneter Bedeutung, weil es hier nicht um Schuld oder Unschuld handelnder Politikerinnen und Politiker geht, sondern um den Anpassungsprozess zu einer systemkonformen Partei. Ich meine mich allerdings erinnern zu können, dass 2003 90% der grünen Basis den Sozialgesetzen der Regierung Schröder – Fischer zustimmten. Alles nur Ex-K-Gruppen Leute und Macho-Spontis?
    Genau so ist es ohne jede Bedeutung, was den bereits begonnenen Prozess der Piraten zu einer FDP 3.0 bewirkt, eine Veränderung in den Köpfen der jetzigen Parteimitglieder oder ein Austausch der handelnden Personen.
    Es ist mir aber gänzlich unverständlich was dieser ganze Komplex mit der Linken und den dort handelnden Personen in der Rot-Roten Koalition zu tun hat, ausser der kühnen Schlussfolgerung, alle Kommunisten seien schliesslich gleich und wo auch immer, für jedwede Schweinerei verantwortlich.

  10. Das Brain

    @textexter

    Frau Klatten hat um 11Uhr meist gar keine Zeit für irgendwelche Sitzungen.

    Es sei denn diese Sitzung findet in einer Tiefgarage statt und Peanuts in Mio Höhe werden an schmierige Gigolos verteilt;)

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