Zu viel der Ehre, Herr Clausen

Da tröpfelte der Zwangszoll über 80 Euro plus Verwaltungsgebühren plus Porto fürs Einschreiben gestern ins Haus. Ist schon erledigt, Herr Clausen. Warum Sie das aber mit einem teuren Einschreiben verschicken lassen, bleibt Ihr Geheimnis, Einwurf täte es auch. Angesichts der Millionen für lauter teure Prestigeobjekte, wäre sparen auch im Kleinen doch angebracht, oder?

5 Gedanken zu „Zu viel der Ehre, Herr Clausen

  1. Dougan

    Auf sowas kommt ja immer die Standardantwort: Einschreiben mit Rückschein, damit auch wirklich angekommen. Ich finde es jedoch eine Frechheit, ewig den Zoll mit sowas zu befassen. Ein normales Inkassobüro tuts auch. Hatte son Scheiß mal mit der Versicherung.

  2. witheboard

    Zittern sollst du Wicht, vor der Staatskeule der förmlichen Zustellung!
    Jeder Widerstand ist zwecklos!
    Auf die Knie, du Wurm!
    Anerkennen und demütig grüßen sollst du Geßlers Hut!
    Als ertappter Sünder sollst du dich fühlen!
    Nimm diesen Ablaßbrief demütig entgegen, bezahle deinen wohlfeilen Anteil und siehe: Dir wird verziehen!

    Gruß witheboard

    P.S.: Die Verwaltungsgebühren hauen auch ganz schön rein, was? 🙂

  3. achja

    Immer dieser Meckerei…. klar würde ein Einwurfeinschreiben reichen. Diese Form der Zustellung gibt es im Verwaltungszustellungsgesetz aber nicht. Deswegen dürfen Pits Mitarbeiter diese Zustellung nicht wählen. Also, wenn schon beschweren, dann bei den Richtigen…Also den Politikern. Die könnten das Gesetz ja mal ändern.

  4. textexter Artikelautor

    Meckerei? Schön, wenn Du alle einschlägigen Vorschriften kennst. Betroffene Bürger stellen da schon mal fragen.

  5. influ

    Och Leute, das war kein Einschreiben sondern eine förmliche Zustellung gegen Zustellungsurkunde. Und die ist bei Bußgeldbescheiden gesetzlich vorgeschrieben. Übrigens genauso wie die Verwaltungsgebühren.

    Und sparen muss die Behörde auch nicht, da die Zustellungskosten in Höhe von 3,50 Euro dem Betroffenen in Rechnung gestellt werden (siehe Posten: Auslagen der Bußgeldstelle). Auch dies ist ein gesetzliches Muss.

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