Auf der Suche nach der Demo

Eine wichtige Sendung war noch zur Hauptpost in der Nahary gegenüber Hans-Rudis Nissenhütte zu bringen. Parkplätze Mangelware. Ob sie sich im halbrunden Hüttchen gesammelt hatten, um „ihrem Gutti“ zu huldigen? Würde ja im Umfeld von „Narhallamarsch“ und anderem karnevalistischen Liedgut passen. War aber nicht. Na dann einfach mal eine Recherchetour durch die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm („Glitzermetropole“ hatte ja dem Zensor missfallen).

Jahnplatz. Nichts.

Im „Quelle“ (Gott hab sie selig) – Parkhaus mit der an einen Pop-Schinkel angelehnten Fassade voller Taubendreck geheime Versammlung? Nichts.

Die Augen tasten die herrliche Fassade ab, hinter der die „Arcaden“ ihren Dornröschenschlaf fristen. Nichts.

Vor der Fassade des wunderbaren Hauptbahnhofes, der schon so viele Verspätungen der Bahn ertragen musste und muss: Nichts.

Auf der Bahnhofstraße dann sahen wir die Menschenmassen Richtung Innenstadt. Keine Transparente. Nichts. Nur betretene Mienen. Zu diesem Zeitpunkt lag der beste Zweitligist Ostwestfalens, der SC Paderborn, bereits im Blechkasten der A33 mit 0:3 hinten. Ob sie doch noch der ARMinia in den Abstieg folgen wollen? Am Ende gab es eine 0:5-Klatsche gegen Cottbus.

Auf Spiegel-online dann die Schilder von ein paar geistig „Versprengten“, die ihrem Gottgleichen (Was heißt gleich. Er hat ihn glatt übergoogelt) Idol in Berlin, Guttenberg und ein paar anderen Städten huldigten. Offensichtlich überwogen aber die Spötter. Es ist eben beileibe nicht alles wahr, was da so Facebookt. Es gibt noch Hoffnung für für das Nicht-Guttisierte Deutschland. Gutti-Vater Enoch bemängelte „die Häme und Selbstgerechtigkeit“, mit der über seinen Sohn hergezogen worden sei. Tja Guttster, hättest Du Deinem Buben mal beigebracht, das man Showauftritte dann nicht glaubhaft hinlegen kann, wenn man meint, man müsse damit „fehlende Selbstgerechtigkeit, mangelnde Leistung und einen ergaunerten Doktortitel kaschieren“. Aber es waren ohnehin die linken, kommunistischen Hetzblätter wie FAZ, SZ und Spiegel, die das anfachten. Guttenberg liegt schon extrem weit hinterm Berg, wo nicht mal Fuchs und Hase hingehen, um „Gute Nacht“ zu sagen.

2 Gedanken zu „Auf der Suche nach der Demo

  1. notepicker

    Ein riesen Bohai wegen eines gefakten Facebook Account und ein paar Erzkonservativen Spinnern, typisch Qualitätsjournalismus.

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