Neues in Sachen Callcenter

„Callcenter“. Kaum ein Thema wird in diesem Blog so oft und so intensiv betrachtet. Der Weltkonzern aus der langen Stadt mit G. vornedran hat sich jetzt per Tochter Arvato mal wieder in die Nesseln gesetzt. Die „Märkische Zeitung“ berichtet darüber:

Das dürfte sich in absehbarer Zeit ändern. Seit gestern gehört das Callcenter zum Medienkonzern Bertelsmann – ein klassischer Fall von Outsourcing. Und Arvato hat bereits angekündigt, dass nach einem Jahr die Gehälter um mindestens 20 Prozent sinken werden. Die Teltower Belegschaft hat die Ankündigung als Kampfansage aufgefasst. Jetzt probt sie den Aufstand.

Arvato hat gestern um Punkt 12 Uhr ein weitgehend leeres Callcenter übernommen. Von 193 O2-Angestellten haben rund 175 Widerspruch gegen die Betriebsübernahme eingelegt und sind daher nicht zu Arvato gewechselt. Nur ein Dutzend Wechselwilliger und rund 50 Zeitarbeiter meldeten sich gestern bei Arvato. Die 175 Rebellen wurden von O2 bis auf Weiteres freigestellt – sie beziehen ihr Gehalt bis zur Klärung der Angelegenheit.

Ob Lizchen schon mit einer Fuhre Mohnkuchen im Kofferraum des schweren Benz „menschlich“ unterwegs ist?

Ein Gedanke zu „Neues in Sachen Callcenter

  1. Dougan

    Hahaha, ich hatte vor knapp 2 Wochen ein Vorstellungsgespräch über die Zeitarbeitsfirma Olympia an der Alfred-Bozi-Str. bei denen. Olympia, welche seltsamer Weise von Hausnummer 10-11 abgelehnt wird, zahlt rund 1.230 Brutto. Als Single ohne Kinder und in der Kirche wären das rund 920,86. Das schönste, es gibt keine Übernahme, es werden NUR Leiharbeiter genommen und alle Vertragsgegenstände müßten mit Olympia geregelt werden. Also auch weder Aufstiegs-, noch Weiterbildungschancen. Natürlich lehnte ich ab. Habe einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung beim AA eingereicht. Leider sind bei denen meine Fahrtickets „verschwunden“… 🙁

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