Und wozu?

Wikileaks ist für den Nobelpreis nominiert. Trotz rund 200 weiteren Kandidaten frage ich mich wofür? Außer für mehr Transparenz gesorgt, hat Wikileaks weder den Frieden erhalten, noch Kriege verhindert. Ein Preis oder eine Auszeichnung durchaus, auch mehrere. Aber für einen Nobelpreis reicht es m.E. nicht aus.

Doch wenn der Vorschlag schon von der schwedischen Linken kommt, nun ja…

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9 Gedanken zu „Und wozu?

  1. J.M.

    Nenn uns einen der vielen Friedensnobelpreisträger, der „Kriege verhindert“ hat. Oder schreibe doch gleich: „Ich finde Wikileaks doof, weiß aber nicht genau, warum.“

  2. Dougan

    Wer sagt, daß ich Wikileaks doof finde? Ich habe nur gesagt, daß Wikileaks für den Frieden nichts gemacht hat. Nichts schlechtes, doch eben auch nichts gutes.

    Woodrow Wilson, Vermittlungsbemühungen zur Beendigung des Ersten Weltkriegs. Gab den Anstoß zur Gründung des Völkerbunds. Hat den Frieden erhalten. Zwar nicht immer verhindert, aber eben auch erhalten.

  3. Di Ochsin

    Das hat das Nobelpreis-Komittee zu verantworten. Vorschlag: Friedensnobelpreis an Mubarrak für „mäßigendes Am-Stuhl-kleben als Liebling des Westens“.

  4. notepicker

    ja, Ja, so sind sie die schwedischen Linken. Besonders wenn sie Snorre Valen heißen und Norweger sind.

  5. Dougan

    Wohl überlesen. 😉

    Und doch, ist es nicht verwunderlich, wenn so ein Vorschlag von denen kommt. Hauptsache Amerika wird geschadet.

  6. Maxi

    Na endlich mal ein Artikel, der auch Resonanz hervorruft. Das kann man bei dem anderen gähnend langweiligen Geschreibsel ja auch nicht erwarten.
    Wenn schon keiner Kriege verhindert, ist es gut zu wissen, dass einer nicht aufgrund von lobbyismus einfach mal die Wahrheit sagt. Zumindest DAS ist mal etwas neues!

    Weiter so Dougan, deine Beträge sind wenigstens mal etwas kontrovers und nicht von Anfang an depressiv und verbittert.

  7. notepicker

    „…wenn so ein Vorschlag von denen kommt.“

    Von denen?
    – Von wenen?
    Von Schweden?
    oder doch von den Norwegen?

    Man kann sehr gut an diesem Beispiel erkennen, überall ist noch ein wenig Platz für Poesie.

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