Buntes Treiben aus aller Welt: Bielefelder Carnival der Kulturen

Aktuellen Onlineumfragen zufolge hat rund ein Viertel der Befragten den Karneval der Kulturen in Berlin schon mindestens einmal besucht. Auf das multikulturelle Fest, das jedes Jahr am Pfingstwochenende in der Hauptstadt stattfindet, folgt traditionell am ersten Wochenende im Juni der Bielefelder Carnival der Kulturen. In diesem Jahr findet die inzwischen 19. internationale Straßen-Parade am 6. Juni statt.

Heiße Rhythmen und bunte Kostüme

Bielefeld ist nicht Berlin. Deswegen hat das Karnevalstreiben in der 330.000-Einwohner-Stadt auch einen etwas kleineren Umfang, als in der Hauptstadt. Statt an vier Tagen, wird hier nur einen Nachmittag lang gefeiert: das aber nicht weniger bunt, international und ausgelassen. Über 2.000 Akteure, Tänzer und Musiker aus aller Welt werden sich in 70 Gruppen auf dem riesigen Umzug durch die Bielefelder Innenstadt präsentieren.

Genau wie zum Karneval der Kulturen in Berlin sind dabei auch in diesem Jahr wieder fantasievolle und ausgefallene Kostüme, bunte Masken und fantastische Installationen zu bewundern. Heiße Klänge und Rhythmen werden das Treiben untermalen. Egal ob tanzende Skulpturen oder waghalsige Akrobaten, Stelzenläufer, Drachen oder Clowns: unzählige Künstler und Performer aus den verschiedensten Kulturen werden einen Nachmittag lang mit den Bielefeldern feiern.

Die Akteure, Künstler und Musiker stammen dabei aus Antwerpen, London, Berlin, den Isles of Wight oder Essen. Die multikulturelle Parade beginnt um 15 Uhr an der Schlosshofstraße und endet gegen 17 Uhr mit der großen Abschlussveranstaltung auf dem Kesselbrink.

Tradition des Bielefelder Cardival als „Kulturfest von unten“

Seit 1997, einem Jahr nach dem ersten Karneval der Kulturen in Berlin, findet der Carnival der Kulturen in Bielefeld statt. Dabei gibt es jährlich wechselnde Mottos, wie „The Spirit of Friendship“, „Für Kreativität und Toleranz“ oder „People Need People“.

Der Carnival der Kulturen ist dabei ein „Kulturfest von unten“. Ob in Gruppen der freien Kulturarbeit, in Schulen oder Vereinen: Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft, aus über 40 Ländern, haben sich dabei zusammengefunden, um durch das bunte Karnevalstreiben eine unverwechselbare Identität der Region zu erarbeiten.

Wer muss da noch nach Berlin?

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