FDP möchte Bielefeld zubetonieren

Die FDP in Bielefeld hat einen neuen Vorsitzenden, Jan Maik Schlifter. Und der haut mal gleich einen raus, um sich bei seiner Klientel beliebt zu machen: „Bielefeld ist eine Großstadt und muss sich auch so verhalten. Die Konservierung landwirtschaftlicher Strukturen kann nicht oberste Priorität bei der Entscheidung zur Flächennutzung haben.“

Der Vorsitzende der Hotel und Gaststättenpartei meint damit, Bielefeld solle noch mehr wertvolles Ackerland, Wiesen und Wälder mit Hallendächern, Frabrikhöfen und Mitarbeiterparkplätzen versiegeln. Laut Statistischem Bundesamt, gingen in Deutschland im Jahr 2010 (neuere Zahlen gibt es leider noch nicht) täglich 77 Hektar Boden durch Versiegelung verloren. Das sind 770.000 Quadratmeter.

Mal ganz abgesehen davon, dass in Bielefeld jede Menge alte Industriebrache das Stadtbild verschandelt, scheint dem Schlaumeier entgangen zu sein, dass auf Landwirtschaftlichen Flächen Nahrungsmittel produziert werden, die man im Gegensatz zu Beton essen kann.

2 Gedanken zu „FDP möchte Bielefeld zubetonieren

  1. notepicker Artikelautor

    Wir begrüssen hier jetzt auch die Liberalen,herzlich willkommen.
    Wollt es euch ein bisschen nett machen? Verständlich, viel Spass habt ihr ja nicht mehr.

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