Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Sennestadt, wie letztes Jahr Jöllenbeck, Besitzstandswahrung und Dünkel von Eltern und Lehrern: „Unsere Kinder zusammen Unterricht mit den Schwachmaten aus der Hauptschule? Niemals!“ Die Politik scheut sich Entscheidungen zu treffen und setzt das Ergebnis einer scheindemokratischen und keineswegs repräsentativen Umfrage unter Eltern um.

Das Ergebnis: Die Schwächsten, Kinder von Imigranten, aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien werden in die Hauptschule aussortiert, die Dank zu geriger Schülerzahlen kaum noch lebensfähig ist. In Jöllenbeck liegen ganze 23 Anmeldungen vor.

Wenn Argumente fehlen, lässt man die Teilnehmer einer Informationsveranstaltung eben Spiessruten laufen. Wen wundern da noch Aufrufe zur Lynchjustiz im Internet, wenn die Kinder schon von ihren Eltern und Lehrern lernen, zur Erreichung der eigenen Ziele nicht zu argumentieren, sondern durch Psychoterror Druck aufzubauen . Mit verantwortlicher Pädagogik hat das allerdings nichts mehr zu tun. Die NW findet das auch noch gut und titelt: „Leidenschaftliche Demonstration“