Platanenallee gerettet !!!

Wie Daniela, die die Petition initiert hat, soeben mitteilte, ist die Platanenallee nun vor den Abholzungsabsichten sicher!!!!

Daniela:

“ 1. JULI 2016 — Liebe Unterstützer!

Die Platanenallee ist gerettet! Der Rat der Stadt bielefeld hat gestern mehrheitlich für den Erhalt gestimmt. CDU, FDP und BfB waren leider immer noch dagegen… Vielen dank an alle Unterstützer – ohne euch wäre das Ergebnis nicht so ausgefallen. Das wurde immer wieder betont! Danke und einen grünen Sommer! Daniela“

Gut gemacht, Daniela und alle, die sie unterstützt haben!

 

Picknick unter den Platanen am Sonntag 26.06.16

Daniela, die Initiatorin der Petition zugunsten des Erhalts der Platanen lädt ein:

JUN 24, 2016 — Liebe UnterstützerInnen,

wir möchten euch am Sonntag, den 26.06.2016 von 14:30 bis 17:00 Uhr gerne zu einem grossen Picknick mit Kaffee, Waffeln, Kuchen, Hüpfburgen für die Kleinen und vielem mehr unter die Platanen im Luttergrünzug zwischen Hammermühle unf Stauteich 1 einladen. Kuchenspenden oder anderes sind sehr willkommen! Wir wollen vor der Entscheidung am 30.06.2016 noch einmal allen zeigen, wie wichtig diese Bäume für Gross und Klein sind!!! Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme, gutes Wetter und gute Laune! Bis Sonntag! Daniela

Radtour für Umweltschutz in Sennestadt

Bürgerinitiative –  Für Senne, Wald und Trinkwassererhalt informiert:

Radtour am am 11.06.2016, 13.00 Uhr 

Treffpunkt: Wilhelmsdorfer Straße, Einmündung Eichhofweg,33689 Bielefeld

Da ist sie also wiederauferstanden, die Sennestädter Bürgerinitiative für Senne-, Wald- und Trinkwassererhalt.

An verschiedenen Orten unseres Stadtbezirkes sind Pflanzen und Tiere in Gefahr und die Initiative ist der Auffassung, dass jemand sich für ihren Schutz einsetzen muss. Darum hat sie ihren„Dornröschenschlaf“ beendet und möchten sich wieder konkret für den Schutz der Sennelandschaft einsetzen. Als Auftaktveranstaltung wird eine Radtour veranstalten, bei der  einige  „Baustellen“ besichtigenwerden sollen.

Es werden folgende Orte besucht:

  1. Standpunkt der Windräder in Bielefeld Eckardtsheim, 00 Uhr
  2. Strothbachwald 30
  3. Gewerbegebiet Fuggerstraße 45
  4. Württember Allee 00

Die BI denkt, dass diese Orte allen Sennestädtern bekannt sind und möchte sich dort nachhaltig für den Erhalt der natürlichen Umwelt einsetzen.

An allen Stationen werden  ExpertInnen über den ökologischen Wert des jeweiligen Ortes und seine Bedrohung informieren.

Die Radtour soll so pünktlich enden, dass die EM-Spiele des Abends noch verfolgt werden können.

Unterschreibt die Petition an die Stadt Bielefeld

Wegen einer Kanalsanierung im so genannten „offenen Verfahren“ sollen in unserer Nachbarschaft in einem öffentlichen Grünzug mitten in der Innenstadt 55 mehrere hundert Jahre alte gesunde Bäume gefällt werden.

Das lässt sich durch die Durchführung eines anderen Verfahrens zur Kanalsanierung verhindern. Dieses ist jedoch teurer.

Wir sind der Meinung, dass die Bäume in jedem Fall stehen bleiben müssen!

Zum einen tragen sie zur Luftverbesserung in der Innenstadt bei, zum anderen hat der Park so wie er ist einen Erholungswert für alle kleinen und großen Bielefelder. Er lädt zum Spielen, Radfahren, Joggen oder Spazieren gehen ein. Ohne die Bäume wäre diese grüne Oase zerstört.

Bitte kämpft mit und unterschreibt  die Petition gegen den Frevel an den Bäumen!!! Vielen Dank!

https://www.change.org/p/stadt-bielefeld-erhalt-der-platanenallee

Die Platanenallee an der Ravensberger Str. erhalten

Zu fällen einen schönen Baum,
Braucht’s eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
Braucht er, bedenk‘ es, ein Jahrhundert.
Eugen Roth

Presseerklärung des Verein für den Erhalt und die Förderung von Lebensqualität in Bielefeld / Bürgerinitiative gegen B66n vom 13.05.2016:

HÄNDE WEG VON DEN PLATANEN

 Der Verein für den Erhalt und die Förderung von Lebensqualität in Bielefeld möchte die Ratsmitglieder aller Parteien bitten, sich für den Erhalt der Platanen einzusetzen. Die Platanen-Allee an der Ravensberger Straße stellt für das Stadtbild, für das Stadtklima und für die Lebensqualität im Stadtteil einen unschätzbaren Wert dar.
 Wir fordern die Ratsmitglieder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf, nach alternativen Lösungen des Lutterkanal-Problems zu suchen, die einen Erhalt der Platanen-Allee ermöglichen. Bielefeld würde ein Kleinod verlieren.
 Der Grünstreifen der Platanenallee wird von Spaziergängerinnen und Spaziergängern, Joggerinnen und Joggern, Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern,  Radfahrerinnen und Radfahren, vielen Kindern und deren Müttern und Vätern geschätzt.  Es darf nicht um die Frage gehen:
„4 000 000 € oder Abholzen“.
 Der Verein für den Erhalt und die Förderung von Lebensqualität in Bielefeld möchte Politik und Verwaltung auffordern, einzuhalten, nachzudenken, Zeit zu gewinnen und keine vorschnellen Lösungen zu beschließen, die Fakten schaffen und unwiederbringliche Verluste zur Folge haben.
Der Verein für den Erhalt und die Förderung von Lebensqualität in Bielefeld hat 43 Plakate an den Platanen angebracht,
die über die Eigenschaften der Allee-Bäume informieren (Sauerstoff-Produktion, Staubfilter, Binden von Kohlendioxyd, Schattenspender, Kühlung durch Verdunstung). Die Plakate rufen zum Erhalt der Platanen auf.

Die „Rechte“-Demo am 23.04.2016 in Jöllenbeck stören!

wie heute der Presse zu  entnehmen ist , hat die Neonazi-Partei„Die RECHTE“ (Vorsitzender in OWL: Sascha Krolzig) für morgen,

Samstag, 23. 4. 2016 eine Demo/Kundgebung auf dem Marktplatz in Jöllenbeck

angemeldet. Das Motto lautet: „Masseneinwanderung und Asylmißbrauch stoppen“. Die Kundgebung soll in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr stattfinden.
Wir sollten gemeinsam spontan und kreativ auf diese Provokation antworten und schlagen vor, morgen gegen 12.00 Uhr vielleicht im Rahmen einer kleinen Radtour, zum Einkaufen oder zum Kaffeetrinken nach Jöllenbeck zu kommen. Vielleicht habt ihr zufälligerweise Tröten, Pfeifen, Trommeln oder sogar große Besen dabei, mit denen der Marktplatz gefegt werden kann. Der spontanen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und sie kann ganz schön laut sein.

Es wäre also super, wenn wir uns zu recht vielen spontan morgen um 12.00 Uhr in Jöllenbeck treffen !  http://m.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Herford/Herford/2339907-Am-Samstag-vor-Fluechtlingsunterkunft-Rechten-Demos-in-OWL-Staedten

Keine B66n durch die Oststadt

Die Planungen zu einer vierspurigen Stadtautobahn (B66n) – quer durch Bielefeld – wurden, da unsinnig, bereits vor vielen Jahren vom Bundestag verworfen. Doch nun gibt es eine Neuauflage des Vorhabens.

Auf Betreiben der Industrie- und Handelskammer (IHK) steht die B66n im Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030, der am 16. März 2016 veröffentlicht wurde – und zwar in der Kategorie „vorrangiger Bedarf“.

 

Das bedeutet: Eine im Schnitt 40 m breite vierspurige Stadtautobahn soll vom Ostwestfalentunnel aus entlang der Bahnstrecke der Eurobahn durch das Grüne Band über 6,2 km bis zur Lageschen Straße bei Hillegossen führen und den „fünften Kanton“ knapp hinterm Maria-Stemme-Berufskolleg und hinterm Rußheide-Stadion zerschneiden.

Der offizielle Umweltbericht erwähnt als Folgen ein zunehmendes Verkehrsaufkommen in Bielefeld-Innenstadt (Osten), Heepen, Bethel, Hillegossen, Ubbedissen.

Bis zum 2. Mai 2016 haben Sie die Möglichkeit, Einwände gegen den Plan geltend zu machen. Nutzen Sie Ihre Möglichkeit zur persönlichen Stellungnahme unter:

http://bit.ly/b66n-beteiligung

http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/StellungnahmeAbgeben/stellungnahme_node.html

oder per Post an: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Referat G12, Invalidenstraße 44,10115 Berlin, Stichwort „BVWP 2030“.

Besondere Formen der Stellungnahme sind dabei nicht zu beachten.

Schreiben Sie zum Beispiel:

„Den geplanten Neubau der B66n in Bielefeld lehne ich ab. Bielefeld verträgt keine zusätzliche Stadtautobahn.

 

Sechs Gründe gegen die Stadtautobahn B66n:

  1. B66n – keine Ortsumgehung, sondern eine Autobahn mitten durch die Stadt                                                                                     Die Neuplanung der B66n wird im Plan als Ortsumgehung von Bielefeld dargestellt. So will man die über 100 Mio. € geplanten Investitionskosten rechtfertigen. In Wirklichkeit geht sie mitten durch die Oststadt. Eine Ortsumgehung besteht bereits mit Eckendorfer Straße und Ostring.
  1. Innerstädtischer Lebens-, Natur- und Wohnraum wird zerstört und zerschnitten                                                                                         Die 6,2 km lange Trasse würde mit 40 Meter Breite und bis zu 17 m Höhe die Oststadt zerschneiden und das beliebte Grüne Band zerstören. Die Investitionen ins Grüne Band wären verloren. Grünzonen am Wiehagen und die Täler von Mühlenbach und Baderbach würden teilweise zerstört. Für die Trasse müssten viele Häuser abgerissen werden. Viel innerstädtisches Bauland würde wegfallen.
  1. Lärmteppiche und Abgaswolken schädigen die Gesundheit       Die Stadtautobahn erhöht den Verkehrslärm (auf über 75 dB), die Abgas- und Feinstaubbelastung deutlich. Noch mehr Verkehr wird in und durch das Zentrum von Bielefeld gelenkt. Alternative Investitionen in gesundheitsverträgliche Verkehrslösungen unterbleiben.
  1. Frischluftbahnen in das Stadtzentrum werden unterbrochen      Die geplante Trasse blockiert die Frischluftzufuhr vom Nordhang des Teutoburger Waldes in das Zentrum von Bielefeld. Hitze- und Schadstoffbelastungen nehmen zu.
  1. Knappe Investitionsmittel werden fehlgesteuert                               Der geplante Eigenanteil der Stadt von 40 Mio. € fehlt für soziale, kulturelle und ökologische Stadtentwicklungen. Die 60 Mio. € Bundesmittel fehlen im Bildungswesen, im sozialen Wohnungsbau und anderswo.
  1. Stadtentwicklung geht anders besser!                               Vorhandene Finanzmittel sind besser in alternative Planungskonzepte zu investieren, mit echten Gewinnen für die Lebens- und Mobilitätsqualität in Bielefeld.Die Trasse führt von der Lageschen Straße in Hillegossen zum Ostende des Ostwestfalentunnels. Sie orientiert sich an die Bahnlinie der Eurobahn.

Weitere Details zur Planung sind im Projektinformationssystem (PRINS) zum

Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 nachzulesen: http://www.bvwp-projekte.de/map_street.html Projektauswahl: B66 – NW – Bielefeld – B66-G40-NW – VB

Die Bürgerinitiative gegen die B66n im Internet: http:// www.b66n.de

Wir begehen die vorgesehene Trasse – Sie sind herzlich eingeladen!

Treffen vor dem Ostbahnhof (Am Ostbahnhof 1)

Mittwoch, den 13.4.2016 um 18.00 Uhr

Im Anschluss besprechen wir unser weiteres Vorgehen gegen diese verantwortungslose Planung.

Greenpeace-Aktion: Wir säubern die Lutter

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Am Samstag, den 19.03., um 11 Uhr findet in Bielefeld eine Greenpeace-Aktion zur Säuberung der Lutter statt. Treffpunkt ist das Brackweder Naturfreibad. Es wird etwa 2 Stunden lang gesammelt und hinterher der Müll in der Innenstadt präsentiert.

Die Aktion soll der Vermüllung der Meere entgegenwirken und die Lutter in Quelle von Plastikmüll befreien!
(Arbeitshandschuhe mitbringen kann von Vorteil sein)

→ bielefeld.greenpeace.de

Online-Petition für Calisthenics Trainingspark auf dem Kesselbrink

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Eine Online-Petition kursiert gerade in Bielefeld, die sich für die Bebauung eines Calisthenics / Street Workout Parks auf dem Kesselbrink einsetzt. Das ganze soll im Laufe der Umbaumaßnahmen des Kesselbrinks, welcher die letzten Jahre sehr an Attraktivität verlor passieren. Was die Stadt genau vor hat bezüglich des Kesselbrinks ist im Zwischenbericht des Haupt- und Beteiligungsausschuss zu lesen. Die wachsende Szene in der Bielefelder Region möchte zumindest den Sportlern eine Trainingsstätte schaffen, welche aus vieler Sicht den Planungszielen der Stadt entsprechen. Es werden Unterschriften gesammelt um der Stadt zu zeigen, dass es ein sinnvolles Projekt ist, welches langfristig die Jugendszene in Bielefeld stärkt.

Ein Artikel zu dem Thema gibt es in der Neuen Westfälischen.

Die Online-Petition zum unterstützen findet ihr unter folgendem Link.

https://www.openpetition.de/petition/online/calisthenics-trainingspark-auf-dem-kesselbrink-in-bielefeld

Bunter Tisch

Am Sonntag, den 21. Februar, gibt es wieder einen bunten Tisch auf dem Bielefelder Kesselbrink.
Es wird ein Zeichen gesetzt gegen Armut und für Solidarität.

[…] Alle Bielefelder sind aufgerufen, gut erhaltene Gebrauchsgegenstände mitzubringen und auf dem Kesselbrink zu verschenken. […] Für Pavilliondächer, Bänke und Tische ist auf dem Kesselbrink gesorgt. Wärmende Heißgetränke spendet Wolfram Halfar von Emilio Catering. Damit es noch ein bisschen gemütlicher wird, sind alle Besucher eingeladen, einen selbst gebackenen Kuchen mitzubringen.
Quelle: nw.de

Artikel lesen auf nw.de

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Radlerin in Lebensgefahr! Aktion auf der Stapenhorststraße am 19.12.2015

Am 17.12.2018  ist eine Radfahrerin auf der Stapenhorststraße in eine lebensbedrohliche Falle geraten: auf dem uns allen bekannten zu schmalen, aber immer noch benutzungspflichtigen Radweg ist die Radlerin einer sich öffnenden Autotür ausgewichen und mit einem Linienbus zusammengeprallt.

http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20656490_Lebensgefahr-Radfahrerin-weicht-aus-und-prallt-gegen-Linienbus.html

Wir kennen solche gefährliche Situation für den Radverkehr auch an zahlreichen anderen Stellen in Bielefeld. Wir fordern deshalb mehr Sicherheit für den Radverkehr in Bielefeld!

 

Morgen am Samstag, den 19.12.2015 soll auf der Stapenhorstrasse Höhe Ellerstraße um 11 Uhr die Situation vor Ort angeschaut werden, Lösungen für mehr Sicherheit diskutiert und so unsere Forderungen öffentlich gemacht werden !:

Mehr Sicherheit für den Radverkehr in Bielefeld!

Tempo 30 auf der Stapenhorststrasse!

Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht sofort!

Winterfest am Sonntag, 13.12.2015

Die Initiative Geflüchtete willkommen in Bielefeld wird in Zusammenarbeit mit der Stadthalle Bielefeld und dem Arbeiter-Samariter-Bund OWL am Sonntag, den 13.12.2015, von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein großes Winterfest in der Ausstellungs- und Veranstaltungshalle veranstalten. Das Fest soll insbesondere ein Fest der Begegnung und des Austausches werden. Alle Einwohner Bielefelds, egal ob die “alten Eingeborenen” oder die vielen Neu-Bielefelder aus aller Welt, sind dazu eingeladen. Mehrere Busse von moBiel werden für den Transfer der Geflüchteten von einigen Unterkünften zum Fest sorgen.

Das Café Welcome wird die Versorgung mit  Kaffee und Tee übernehmen, Emilio vegetarische Küche sorgt mit freiwilligen Helfenden für Punsch, selbstgemachte Limo und Kuchen und Waffeln. Der Verein “Spielen mit Kindern e.V.” wird eine Spiellandschaft (Murmelbahnen, Kriechtunnel, Großbrettspiele, Heißer Draht u.v.m.) aufbauen und das Clownstheater “Ilse Bill” (Walk-Acts) wird vor Ort sein und alle Besucher in Empfang nehmen.

Die Moderation der Veranstaltung werden die SchülerInnen Ayleen, Hendrik und Diar übernehmen.

Das Medienprojekt “It´s my life” aus dem IBZ, an dem auch mehrere syrische Geflüchtete teilnehmen, wird eine Filmdokumentation über das Winterfest drehen.

Die Veranstaltung ist für alle Gäste komplett kostenfrei. Es wird die Möglichkeit geben, in einer Spendenbox ein paar Taler einzuwerfen. Die Spenden werden je zur Hälfte an den AK Asyl und das Café Welcome an der ZAB gehen.

Der derzeitige Stand der Teilnehmenden am Winterfest:

Musik:

 ca. 15-16 Uhr: Vetternwirtschaft (40 köpfiger Chor). Ca. 2 x 15 Minuten.

ca. 16-17 Uhr: Pronto Mulino

 

ca. 17-18 Uhr: Uwe Banton feat. Yah Meek, Ramon Tenorio und Omar Kadri

 

 

Info- und Aktionsstände von Initiativen:

  1. Die Gruppe der ehrenamtlich Helfenden in der Unterkunft “Rütli” wird gemeinsam mit Geflüchteten ein Basteln von Fensterbildern anbiete
  2. Muslimische Jugend: Henna- und Gesichtsbemalung
  3. Raumstation – Die Gestalten e.V.: Infostand mit Zeichnen auf Papier
  4. Initiative “Seifenblasen und Malsachen für die Kinder an der ZAB“: Infostand und Malecke mit Tombola
  5. Stammtisch für Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfer: Infostand
  6. Sprachinstitut Bielefeld Internationaler Bund und Katholische Bildungsstätte Bielefeld: Sprachspiele für Flüchtlinge und Ehrenamtliche, Information, Beratung
  7. Uwe Schmale – Bielefeld Fotos: Verkauf des Benefiz-Kalenders zugunsten des Bielefelder Flüchtlingsfonds
  8. Initiative “Flüchtlinge erFahren Bielefeld – Fahrradspenden“: Infostand
  9. Initiative “Sew A Smile“: Rudelnähen
  10. Initiative “Freude Schenken“: Geschenkübergabe an Flüchtlingskinder
  11. Initiative “Willkommenspakete“: Infostand
  12. We – One World” Flüchtlingsapp: Infostand
  13. AWO Freiwilligenakademie OWL des AWO Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe e.V.: Infotainment (Bastelaktion, Malaktion, give aways, Informationsstand)
  14. Frauenkulturzentrum e.V.: Infostand “Breakfast for refugee women” und Begegnungstisch mit Basteln für Kinder
  15. REGE mbH: Infostand zu arbeitsmarktpolitischen Projekten für Flüchtlinge und Vorstellung der Angebote des REGE-Ports – ab Januar Anlaufstelle für geflüchtete Menschen in Bielefeld – Schwerpunkte: Sprache, Berufsorientierung, Ausbildung, Arbeit
  16. Our Bridge e.V.: Infostand, Mitmachaktionen
  17. Islamisches Zentrum Bielefeld e.V.: Malaktion, kleine Geschenke für Flüchtlingskinder, Marokkanischer Minztee
  18. Cakes and More: Cupcakes verzieren und Schneemänner aus Lebkuchen basteln
  19. GMK Bielefeld: Lightpainting (“Malen mit Licht”) für Kinder
  20. Medienprojekt “It´s my life“: Vorführen von Filmen aus dem Projekt und Filmdokumentation des Winterfestes
  21. AWO Kreisverband Bielefeld e.V.: Infostand
  22. Team der ehrenamtlichen Helfenden aus der Unterkunft Eisenbahnstrasse (Kleiderkammer, Willkommenscafé, Sprach AG): Infostand.

winterfest_plakat

 

Fahrradaufbereitungsaktion

…in der Recyclingbörse Bielefeld (Blomestr. 29)

Am 05. Dezember 2015, werden wir in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr wieder gespendete Räder der Bielefelder Bürgerinnen und Bürger für die Vergabe an Flüchtlinge aufarbeiten.

Wir freuen uns über:
Fahrradspenden
und helfende Hände

Quelle: Facebook-Veranstaltung von Stefan Mielke

Fairer non-profit-Weihnachtsmarkt

Am Samstag, den 5. Dezember, wird von 15 bis 21 Uhr im IBZ in Bielefeld(Teutoburger Straße 106) ein fairer non-profit-Weihnachtsmarkt veranstaltet!

Weihnachten, Fest der Liebe?
Unter dem Motto „Weihnachten mal anders!“ wollen wir mit unserem fairen non-profit Weihnachtsmarkt ein Zeichen setzen, dass wir diese Zeit auch ohne Konsumstress genießen können – solidarisch, fair und frei von religiösen Dogmen.

Dazu laden wir Dich herzlich ein:
In zahlreichen Selbermach-Workshops kannst Du aus Recyclingmaterial und natürlichen Zutaten Geschenke basteln, die Freude schenken. Nicht nur beim Auspacken, sondern auch beim Entstehen. Denn Du erlebst live, warum ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch Spaß macht.

Wir teilen Know-how. Tauschen, was wir nicht mehr brauchen. Hinterher haben alle gewonnen: Unser Kleiderschrank kann wieder atmen. Die Natur wird nicht unnötig zugemüllt. Unser Geldbeutel bleibt verschont. Und wir haben einen herzwärmenden Tag mit musikalischem Ausklang der Ska-Band „Unknown Skartists“ verlebt.

Komm für ein Heißgetränk, einen Snack und einen Plausch vorbei. Bring mit, was du selbst nicht mehr brauchst, aber andere noch glücklich machen kann. Und geh heim mit Schmuck, Kosmetik und Genüssen, die Du selbst gefertigt hast!
Das genaue Programm folgt in Kürze!

Wir freuen uns auf Dich!

Quelle: Open Globe Bielefeld

→ zur Facebook-Veranstaltung

Primelgrün e.V. steht vor dem aus

Für die, die es interessiert:

„Tausende von BielefelderInnen haben jahrelang das naturpädagogische Angebot des Vereins Primelgrün e.V. genutzt – jetzt steht der Verein vor dem Aus, da das alte Gelände Ende 2015 (aus privater Hand) verlassen werden muss und es anscheinend keinen Ort in Bielefeld gibt, an dem die Arbeit fortgesetzt werden kann. Wir möchten  Kindern und Erwachsenen weiterhin an die Natur heranführen  und der Natur auch etwas zurückgeben: Biotope schaffen, Artenvielfalt fördern, Naturschutz aktiv umsetzen. Wie kann es möglich sein, dass so ein aktiver kreativer Verein mit soviel ehrenamtlicher Eigeninitiative keinen Raum in Bielefeld findet?“

Hier geht’s zur Online-Petition

Gütersloh an Fernbusverbindung von berlinlinienbus angebunden

Güterloh – Berlin ab Oktober mit berlinlinienbus

Ab dem 15. Oktober können auch wir Gütersloher mit berlinlinienbus.de fahren. Somit ist ein weiterer Fernbusanbieter in unserer Stadt vertreten und wir noch besser angeschlossen 🙂 Die neue Strecke geht von Duisburg über Gütersloh nach Berlin.

Super Highlight – ein Gewinnspiel um gleich kostenlos zu fahren! =)

Aktuell gibt es noch 1000 Freifahrten für die neuen Verbindungen zu gewinnen. Dafür könnt ihr einfach hier klicken. Im Anschluss Name und Email Adresse eingeben – super easy. Jeder kann also mitmachen. Teilnahme ist ab 18 Jahren. Das Gewinnspiel endet am 8. Oktober 2015. Habe selbst auch schon teilgenommen 😉

Die Freifahrten beziehen sich übrigens nicht nur auf Gütersloh, sondern auch auf viele andere Städte. Scheinbar ist nicht nur Gütersloh neu, sondern noch viele weitere Strecken. Aber das dürfte für uns ja irrelevant sein – aber falls jemand Freunde oder Kinder in anderen Städten hat, wäre es ein Tipp wert.

Preise für eine Fahrt – günstigster Anbieter

Ich habe mal die Preise gecheckt – sicherlich ein wichtiges Kriterium, wenn man Fernbus fährt. Eine Fahrt nach Berlin kostet ab 18€. Somit ist der neue Anbieter günstiger als die bereits erwähnte Konkurrenz von Mein Fernbus, hier kosten Fahrten 19€. Einziger weitere Unterschied ist die Frequenz. Mein Fernbus fährt 2x täglich, berlinlinienbus.de nur 1x täglich. Zumindest bei meiner aktuellen Recherche für den 21. Oktober 2015.

Ich freue mich über Feedback oder Anregungen, sobald noch mehr Wissen da ist.

Oder auch gerne über Kommentare, ob beim Gewinnspiel Karten gewonnen wurden! Würde mich ja schon interessieren, wer nachher die glücklichen Gewinner sind.

Beste Grüße,

Tania

Guter Vorschlag für die Zukunft des Kesselbrik Restaurants

Der Betreiber des Kesselbrik Restaurants hat Insolvenz angemeldet.Für die Zukunft des Würfels hat Veronika Bennholt-Thomsen einen guten Vorschlag parat.:

Buntes Bielefeld: Vorschlag für den grünen Würfel am Kesselbrink
Die AWO und die NW machen es vor. Am Sonntag, 16. August organisieren sie den „bunten Tisch“, an den Bielefelder/innen Flüchtlinge zum Picknick einladen. Einfach so, ohne viel Tamtam, nur um mit leckeren Kleinigkeiten gemeinsam am Tisch zu sitzen, miteinander zu reden, sich kennen zu lernen, zusammen fröhlich zu sein. Eine wunderbare Idee (!), die auch auf den Würfel übertragen werden könnte: Schaffen wir doch dort eine Stadtkantine! Das war vor Jahren schon der Vorschlag des Bielefelder Sozialforums, nämlich auf dem Kesselbrink eine Begegnungsstätte zu schaffen, ähnlich der Bürgerwache auf dem Siggi, gemeinnützig, mit Räumen für Veranstaltungen und damit sich dort alle Bielefelder/innen treffen könnten, indem sie an langen Tischen ein gutes Essen miteinander teilen, Menschen jeglicher Herkunft, jeglichen Alters, jeglichen Einkommens. Man lädt sich gegenseitig ein, indem man tätig ist, beim Kochen, Tischdecken usw. hilft, oder indem wer es kann, einfach etwas mehr Geld gibt, damit alle sich das gute Essen leisten können. Das Sozialforum Bielefeld macht seit drei Jahren vor, dass es geht. In der Begegnungsstätte am Bültmannshof gibt es jeden Samstag die Stadtteilkantine. Gekocht wird von unterschiedlichen Kochteams (ein 3-Gänge-Menü!), es kommen 30 bis 40 Gäste (als die LateinamerikanerInnen vom Welthaus kochten waren es über 50, ein andermal ebenfalls als es Bärlauchblütenpesto gab). Auf der Gelddose am Ausgang steht: „Die Köche/innen arbeiten unentgeltlich. Die Kosten für die Zutaten werden geteilt. Jede/r gibt dazu, was er/sie geben mag und geben kann.“ Kein Aufrechnen mehr, keine Frage nach Berechtigung aufgrund von Berechnung. Alle Bewohner/innen des Viertels können sich so näher kennenlernen, Freundschaften entstehen, man hilft sich mehr im Alltag, tut etwas gegen die Isolierung, besucht sich, wenn jemand krank oder viel zu lange alleine ist usw., usw. Das Motto des Sozialforums lautet „ein anderes Bielefeld ist möglich“, nämlich ein buntes, gemeinschaftliches. Angestiftet wurde die Sozialforumsbewegung durch Porto Alegre in Brasilien, wo sich Menschen aus den Slums, aus den wohlsituierten Vierteln und aus der Stadtverwaltung zusammentaten, um basisdemokratisch und mit neuen Ideen über einen großen Teil des städtischen Haushalts zu bestimmen. Es gelang ihnen, die Müllberge in den Straßen zu bewältigen und den städtischen ÖPNV zu sanieren, sowie neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Der Gedanke dahinter wurde weltweit aufgegriffen: gegen Ausgrenzung und Konkurrenz, gemeinsam schaffen wir uns ein gutes Leben…auf dem Kesselbrink in Bielefeld!“

1. Bielefelder Radschnellweg

Am Freitag, den 26. Juni macht die BürgerInneninitiative SICHERE Detmolder Straße die Detmolder Straße zum 1. Bielefelder Radschnellweg. Treffpunkt ist ab 19:00 Uhr an der Ecke Niederwall-Detmolder Straße am Landgericht. Denn seit dem Umbau der Detmolder Straße im April 2011 hat die Straße eine der besten Fahrbahndecken, ideal für das Radfahren.
Die Aktion ist Beitrag der Bürgerinitiative zur laufenden Stadtradel- Aktion. RadfahrerInnen verlangen ihr Recht auf sichere und flotte Mobilität auch auf dieser Hauptverkehrsstraße. Das Fahrrad ist das einzige Null-Emissionsfahrzeug. Es ist nur konsequent, dass die Stadt deshalb das Radfahren noch stärker fördert. Großstädte wie London, Paris, New York (und natürlich Amsterdam und Kopenhagen) sind längst weiter als Bielefeld.
Auf der Detmolder Straße ist ein Radschnellweg naheliegend: dort ist das Radfahren auf der Fahrbahn vorgeschrieben. Weil der Kraftverkehr beim Überholen 1,50 m Sicherheitsabstand einhalten muss, haben RadfahrerInnen schon jetzt den ganzen rechten Fahrstreifen zur Benutzung frei. Unsere Radschnellweg-Aktion ermutigt sie, sich ihren Platz auf der Straße zu nehmen.
Die BürgerInneninitiative sponsert für die Detmolder Straße zwei Schilder mit der Aufschrift „Gib Radfahrern 1,5 m!“. Die Schilder sind nicht zu übersehen. Damit sollen die Autofahrer dem Radverkehr auf der Detmolder Straße den ausreichenden Sicherheitsabstand beim Überholen garantieren. Denn das Radfahren auf der Fahrbahn ist sicherer, als das Fahren auf dem Bürgersteig, da sich die Radfahrer im Blickfeld der Autofahrer bewegen. Die Polizei soll bitte gewährleisten, dass Kraftfahrer den Sicherheitsabstand auch einhalten.
Der jetzt, wenn auch nur vorrübergehend eingerichtete Radschnellweg Detmolder Straße ist der erste in Bielefeld, bleibt aber sicher nicht der Einzige. Von Minden und Herford wird z.Zt. der Radschnellweg Ostwestfalen bis zur Stadtgrenze Bielefeld geplant. Demnächst dürfte er auch durch Bielefeld und weiter nach Gütersloh verlaufen.
In Bielefeld (und Berlin) toleriert die Polizei an aus ihrer Sicht kritischen Stellen wie der Detmolder Straße das Radfahren auf den dafür viel zu schmalen Bürgersteigen. Diese Empfehlung, gegeben als „illegale Überlebensstrategie“ macht den Straßenverkehr zum rechtsfreien Raum, im Konkurrenzkampf zwischen Rad- und Autoverkehr.
Aufgrund der guten Erfahrungen beim Umbau, braucht die Detmolder Straße wieder eine Grüne Welle bei Tempo 30. Die Vorteile sind, Rad- und Autofahrer kommen besser voran, der Autoverkehr wird deutlich leiser. Also eine wirkliche „win-win-Situation“ für alle

RAd

Independent Blogger ist nun als Karina Dannemann unterwegs

Das miese nicht zu unterbietende Niveau, die öde, langweilige Schreibe, die fantasielosen Themen, die keiner lesen  – noch jemals kommentieren mag…kommt euch das nicht bekannt vor?

Doch, doch! Das kennen wir! Das ist Independent Blogger. Alter Sack in neuen Schläuchen…äh Namen.

Uns täuschst du nicht IB. Dein mieser Stil ist nämlich unverkennbar.

 

Zum Thema „Karina Dannemann“

Das leidige Thema „Karina Dannemann“ wird vorübergehend im Berlin-Blog diskutiert, weil mein Zugang gesperrt worden ist.

Ich gehe davon aus, dass ich beim Anbieter des Bielefeld-Blogs mit schlimmsten Beschimpfungen angeschwärzt worden bin, wenn nicht noch „staatsanwaltliche Ermittlungen“ wegen Negativpropaganda und Majestätsbeleidigung folgen.

Buntes Treiben aus aller Welt: Bielefelder Carnival der Kulturen

Aktuellen Onlineumfragen zufolge hat rund ein Viertel der Befragten den Karneval der Kulturen in Berlin schon mindestens einmal besucht. Auf das multikulturelle Fest, das jedes Jahr am Pfingstwochenende in der Hauptstadt stattfindet, folgt traditionell am ersten Wochenende im Juni der Bielefelder Carnival der Kulturen. In diesem Jahr findet die inzwischen 19. internationale Straßen-Parade am 6. Juni statt. Weiterlesen

Frau Haessy schreibt…

…wirklich toll. Mein Vorbild!

Toll wie sie in ihre Geschichte „reinschlittert“, ohne Einleitung gleich mitten rein.

„Er war acht, als sein Vater gestorben ist und seine Mutter alleine für die Kinder sorgen musste. 1941 war das. Sie führte den Laden des Vaters weiter, Claus half ihr beim Ausliefern der Waren. Es war nicht immer einfach. Vor allem da sein älterer Bruder währenddessen an der Front war. Offizier. Die Großmutter war extra in ihre Heimatstadt gefahren, um den Priester dazu zu kriegen, die kirchlichen Unterlagen zu vernichten, die bewiesen, dass die Familie anno irgendwas mal jüdisch gewesen war, bevor sie sich lutheranisch.. nun.. umorientierte. Zum Ende des Krieges wurde Claus von seiner Mutter getrennt und kam in ein Lager. Dort sei er zweimal fast gestorben. Er erzählt etwas von Duschen und Gas, aber irgendwie scheinen die Details nicht ganz so stimmig zu sein. Claus erzählt ohnehin sehr viel. (…)

Ja, so geht das weiter und man fragt sich als Leserin zunehmend, wie lange diese typische „Hölzken-auf-Stöcksken“-Geschichte noch weitergeht. Doch irgendwann leitet die Autorin die Wende ein:

„Ich kenne Claus nicht. Ich habe ihn nie vorher getroffen und werde ihn wohl auch nie wieder treffen. Aber er ist einer jener alten Menschen, die einsam sind, sehr einsam, verdammt einsam, und einfach mal reden muss.“

Soweit so gut, eine normale Geschichte wie sie Mitarbeiterinnen der Pflegedienste jeden Tag zu hören bekommen, aber keine Zeit haben zuzuhören. Was letztlich bedauerlich ist, was aber keiner ändern kann, meint man.

Falsch gedacht. Natürlich kann man, wenn man will. Und damit gibt die Autorin ihrer Geschichte einen berührenden und gleichzeit auffordernden Schluss:

Denn ich kann nur inständig hoffen und beten, dass ich, wenn ich einmal alt und einsam bin und verzweifelt reden möchte, auch auf Menschen treffe, die mir 33 Minuten ihrer Zeit schenken.

Einfach so.“

Man wagt kaum, auf diese wage Hoffnung zu vertrauen für die Tage, wenn man selber einmal da angekommen ist, wo der alte Herr heute ist. Ich habe jedenfalls – nur um mich zu beruhigen – gleich eine gute Tat folgen lassen und den alten Nachbarn meiner verstorbenen Mutter angerufen und 33 Minuten mit ihm über Früher geredet.

Hier die ganze Geschichte.

Leineweber-Markt

Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe lädt am letzten Mai-Wochenende zum Feiern ein. Erleben Sie auf dem Bielefelder Leineweber-Markt jede Menge Live-Musik, rasante Fahrgeschäfte und Kirmes-Nostalgie. Freuen Sie sich auf ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ob Musik, Varieté, Theater, Tanz, Comedy oder Sport: Für jeden ist etwas dabei. Gaukler, Schausteller und Kunsthandwerker verleihen dem Stadtfest einen unvergesslichen Charme. Und auf den Straßen und Plätzen in der Innenstadt gibt es viel zu entdecken. Neu dabei und der Tipp für Kinder: Das Programm im Park der Menschenrechte.

 Leineweber-Markt  Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe lädt am letzten Mai-Wochenende zum Feiern ein. Erleben Sie auf dem Bielefelder Leineweber-Markt jede Menge Live-Musik, rasante Fahrgeschäfte und Kirmes-Nostalgie. Freuen Sie sich auf ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ob Musik, Varieté, Theater, Tanz, Comedy oder Sport: Für jeden ist etwas dabei. Gaukler, Schausteller und Kunsthandwerker verleihen dem Stadtfest einen unvergesslichen Charme. Und auf den Straßen und Plätzen in der Innenstadt gibt es viel zu entdecken. Neu dabei und der Tipp für Kinder: Das Programm im Park der Menschenrechte.

Leineweber-Markt Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe.

Termin

29. – 31. Mai 2015 

Freitag:    11.00 – 01.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 01.00 Uhr
Sonntag: 11.00 –  22.00 Uhr

Programm

http://www.bielefeld.jetzt/leinewebermarkt

Am Klosterplatz

Am Klosterplatz

 

Am Süsterplatz

Am Süsterplatz

Im Park der Menschenrechte

Im Park der Menschenrechte

Das Riesenrad

Das Riesenrad

Big Balls (AC-DC Cover)

Big Balls (AC-DC Cover)

Fazit zur #rp15

Um es ganz klar zusagen: Ich bin ein großer Fan der #rp15 und werde nach Möglichkeit auch in 2016 wieder dabei sein. Nichtsdestotrotz muss man sich Gedanken über das Format machen können.

Die #rp15 scheint in einer Art Zwischenwelt angekommen zu sein. Auf der einen Seite ist sie tatsächlich, auf der anderen Seite bietet sie aber über alle digitalen Themen hinweg gerade noch beim Thema Netzpolitik die internationalen VIPs an, die einen Benchmark für die Debatte über das Internet darstellen. Gleichzeitig aber vermag es der Modus der #rp15 nicht in der Breite in die Tiefe zu gehen (außer eben bei der Netzpolitik). Das ist schade.

Vielleicht hat die #rp15 mit einer ähnlich gelagerten Herausforderung zu kämpfen, der sich jeder Blogger und Journalist zu stellen hat: Schreibe ich für Klick-Zahlen oder für relevante Themen – wobei dann zugleich die Frage auftaucht, ob die Relevanz durch die Knickzahlen oder durch die eigene Beurteilung entsteht. Wenn dies der Fall wäre, hätte die #rp15 mit der Entscheidung zu kämpfen, ob sie ein buntes Blogger-Treffen mit all den Folgen für die Zielgruppenansprache (ungenauer), die Tiefe der Debatte (eher alles nur anreißen) oder die Besucher (Tendenz zum Mainstream) sein möchte. Oder ginge es eventuell im umgekehrten Fall darum, Schwerpunkt-Themen zu identifizieren? Auch diese Vorgehensweise hätte natürlich Folgen für die Organisation und die Veranstaltung (tendenziell weniger Besucher; Gefahr, das falsche Thema vorab zu identifizieren; weniger fachübergreifender Austausch). Sie böte aber den ungemein wichtigen Vorteil, in einem speziellen Themenfeld in den Folgemonaten eventuell politisch relevanter sein können.

Das „Klassentreffen“ der Bloggergemeinde droht ein wenig, zum „Sandkasten“ aus Sicht der tradierten politischen und wirtschaftlichen Akteure zu werden, bei denen man (die von Lauer beschriebenen Mainstream-VertreterInnen) den Kleinen beim Bauen von Sandburgen zuschaut, milde lächelt und dann zur wirklich wichtigen Tagesordnung übergeht.

Videokunst in der Kunsthalle Bielefeld

Die Kunsthalle Bielefeld startet im April 2015 eine neue Ausstellungsreihe mit Videokunst. Um zukünftig auch dieses Medium in den Räumen der Kunsthalle Bielefeld präsentieren zu können, wurde die Studiengalerie im Untergeschoss der Kunsthalle renoviert und steht nun wieder als Ausstellungsraum zur Verfügung. Den Auftakt der Reihe macht ab dem 16. April 2015 die Videoarbeit «Jutta» der Berliner Künstlers Sven Johne aus dem Jahr 2014.

Sven Johne: Jutta, 2014, Video, 17:36 min. Laufzeit: 16. April 2015 bis 21. Juni 2015

«Jutta» erzählt die Geschichte des deutsch-brasilianischen Finanzunternehmers Erik – eine Adaption der wahren Geschichte des Tycoons Eike Batista, der mit seinen Unternehmungen zum siebtreichsten Menschen der Welt wurde. In den Räumen einer abgedunkelten Villa, die allein auf einer nicht näher definierten Südseeinsel steht, erzählt Jutta, die Mutter Eriks, wie ihr Sohn mit Scheinprojekten, die das Ausmaß einer ganzen Stadt annahmen, Investorengelder akquirieren konnte. Der durch aufwendige Visualisierungen produzierte schöne Schein der vorgestellten Projekte und die Gier nach dem schnell verdienten Geld verführten zahllose Investoren. Erik wurde so zum siebtreichsten Menschen der Welt, ohne ein einziges Projekt realisiert zu haben.

Auf der filmischen Ebene visualisieren die Einrichtung der Villa sowie das durch die geschlossenen schweren Vorhänge ausgeschlossene Paradies der Südseeinsel den schönen Schein. Sie stoßen jedoch auf die Leere im Gesicht der allein zurückgebliebenen Mutter, die aus der Erinnerung farbige Zeichnungen der Natur fertigt.
Die Geschichte Eriks, bzw. Eike Batistas, kann als Extrem beispielhaft für die von der Realität abgekoppelten Geschäfte globaler Finanzmärkte stehen. Sven Johnes Videoarbeit ist keine Dokumentation. Sie transportiert auf verschiedenen Ebenen Paradoxien, etwa zwischen An- und Abwesenheiten oder der Intimität einer Mutter-Sohn-Beziehung und der Anonymität der Akteure auf den globalen Finanzmärkten. Zugleich stellt sie die Frage nach der Authentizität und dem Beweischarakter des Mediums Film.