Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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März 2010
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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Mi
10
Mrz '10

Bald auch Heckrindmetropole

Nachdem die Glitzermetropole bereits beim “Blitzen am Berg”, den wuchernden Brachflächen und der sparrigsten Burg nationale Spitze ist, wird es jetzt auch beim Thema “Heckrinder” in der Johannisbachaue spannend. Drei weitere Rindvieher kommen hinzu und der Bulle scheint eine Kuh beglückt zu haben. Das läßt doch ganz neue Perspektiven zu. Irgendwann kommt in die Johannisbachaue eine Westernranch mit regelmäßigen Lassojagden auf die Viecher. OBPit hoch zu Esel, das rote Lasso im Anschlag, den Cowboyhut mit der Aufschrift “Neue Ideen erjagen” tief im Genick, führt die jagende Meute an. Das ließe ich auf die unendlichen Brachflächen der Stadt ausweiten. Und Esel gibt es in der Puddingmetropole sicher genug.

Soll der Mohr gehen?

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Aus Schillers Trauerspiel “Die Verschwörung des Fiesco zu Genua” stammt der Satz:

“Der Mohr hat seine Arbeit getan. Der Mohr kann gehen”

Aus Arbeit wurde später “Schuldigkeit”. Sportreporter und - redakteure sind ja bekanntlich wahre Meister der sprachlichen und gedanklichen Vereinfachung. Siegt die Truppe - hier der DSC Arm. Bielefeld - ist Jubel, Trubel, Heiterkeit. Tut sie es nicht, werden nicht etwa die traurigen Gestalten auf dem Rasen mit dem großen Abstand zu Gegner und vergeigten Pässen als “Mohren” ausgeguckt. Nein. Der Trainer ist es. Nun, er stellt die Mannschaft nach den Trainingsleistungen und des jeweiligen Gegners Stärken und Schwächen auf. Aber bisher hat man auf der Alm noch keinen Trainer selbst mitspielen sehen. NW-Sportmensch Klusmeyer hat sich also nun auf Arminia-Trainer eingeschossen und will ihn weghaben. Der berühmte Mohr ist nach Meinung des Lokalblattes gefunden.

Wer die verlorenen Heimspiele gesehen hat, ging mit einer etwas anderen Meinung. Da ist das Affentheater in einem nahezu immer dilletantisch geführten Verein. Da sind Personen, die ihrem Egotrip huldigen. Da sind Finanzprobleme, die aus eben jenem Dillettantismus erwachsen.

Wer, der hier keine Wurzeln in Jöllenbeck, Senne, Gadderbaum, Heepen oder Brackwede hat und zumindest zweitligatauglich kickt, bekommt da nicht schwere Beine? Sicher hat Thomas Gerstner Fehler gemacht. Wie praktisch jeder Trainer. Aber: Er kam nicht als strahlender Mensch, der schon Erfolge gefeiert hat sondern als Notnagel für die, die nicht wollten. An Hannovers Mirko Slomka oder Fürths Büsken sei erinnert. Von Lothar M. wollen wir hier mal nicht reden.

Nun sollten wenigstens alle, die den Löffel in die schale Suppe halten, wenigstens auch gemeinsam auslöffeln. Die wie ein Menetekel über der Alm schwebende “heimische Wirtschaft” wird dann sicher die in der 3. Liga notwendigen Millionen für das spannende Aufstiegsdrama locker machen.

Di
9
Mrz '10

Der Brötchen-Zwegat der Metropole

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Die meisten Backwaren-Filialen dürften ja hierzuorte die Bürenkemper-Buben betreiben. Aber Thomas Pollmeier von der Lechtermann-Pollmeier-Truppe ist schon ein ganz Gewitzter. Wie NW-Heidi H-H berichtet, hat er jetzt in Paderborn den Brötchen-Zwegat für den TV-Sender Pro 7 gegeben (”Jobretter”) und der dortigen Bäckerei Hermisch mal gezeigt, wie die Mohnstrietzel perfekt gemacht und verkauft werden.

Ausbaufähig. Er könnte sich mal dranmachen, daß im Rathaus die Brötchen nicht ganz so klein gebacken werden. Polli, gib Mehl!

Nachgetreten

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Auch dem größten Fan der Almdudler schwant wohl seit gestern Abend, daß da was nicht stimmt im Staate Arminia. Wer es auf DSF in der Übertragung von der Alm sah, konnte nicht genug Rotwein trinken, um sich den Auftritt der Truppe schöner zu trinken. Trostloser noch als das Spiel war der Schwenk der Kameras: eine nahezu komplett leere Haupttribüne und grad mal 12.000 Männeken im Stadion. Gab es hier nicht mal einen Trainer, der von “Systemfußball” schwärmte und ähnlich grauslige Kicks ablieferte?

Im Stadttheater am Niederwall geben sie grad “Carmen”, eine Oper von über 2 Stunden Spieldauer. Der beste Platz kostet 36 Euro. Bei “Auf in den Kampf Tohoreheheroooo” fetzt es richtig. In der AlmSchücoArena gaben sie ein bürgerliches Trauerspiel. Dauer anderthalb Stunden. Die Karte kostet 40 Euro.

Dämmert es?

Man kann sich natürlich auch langsam im Jibi-Kassenvorbereich durch die Schneisen mit Osterzeugs fressen. Tüte unter 1 Euro. Bringt wenigstens Gold auf die Hüften und ein schokoladiges Lächeln ins Gesicht.

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Mo
8
Mrz '10

Pffffffffffffffffffffffffffffffffffffffftttttttttttttttttt

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12.000 pfiffen auf der Alm nach dem Abpfiff zum Gotteserbarmen. In einem schrecklichen Spiel vergeigt Arminia die 3 Punkte, die sie auf St. Pauli gewonnen hatte. Sollte dieses Team dennoch in die 1. Liga aufsteigen, es wäre ein wahres Fußballwunder.

Hannelörchen in bester Tradition

Ein Trauerspiel, jetzt versucht auch die SPD, mit Hartz-IV bei den NRW-Wahlen zu punkten: Statt Ein-Euro-Jobs mit Null-Euro-Jobs. “Diese Menschen können zum Beispiel in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten”. Wo ist da der Unterschied zum “Schnee Schippen” Westerwelles. Versteht sich, dass FDP-Generalsekretärs Christian Lindner die Vorlage aufgreift und sich freut, dass die SPD endlich ein Einsehen habe: “Wir fordern die SPD auf, in der Tradition von Gerhard Schröder und Wolfgang Clement zu einer Politik des Forderns und Förderns zurückzukehren.”

Eigentlich ist jedes Wort des Kommentars zu Hannlörchen Krafts Anbiederung an das Hartz IV-Thema zu schade gegenüber den Erfindern der idiotischen Hartz-Gesetze mit überschäumend flankierender Freude durch CDU/CSU/FDP. Aber es juckt, dazu was zu sagen. Überlassen wir es mal den “Nachdenkseiten“, die das Thema aufgreifen. Auf der nach unten offenen Doofheitsskala der Parteien ist die SPD ohnehin ein ganz heißer Konkurrent der gelben Klientel-Partei.

Wer hat sich selbst immer wieder eine übergebraten? Sozialdemokraten!

Kauf Mannschaft, nicht Politiker!

Eine Topp-Kreativleistung aus dem Hause Arminia:

Großansicht

Beachtenswert: Die tolle Location, der übersichtliche Haufen, die niedliche Spielerfigur, die hochwertige Fotografie und das originelle Wort Spiel!

(Man soll übrigens nicht Mannschaft kaufen, sondern die Arminia-Merchandising-Produkte.
Der Erlös kommt dem DSC zugute … diese überraschende Info liest man hier.)

OBPit liest den “Chinesen”

Da sichtet man nahezu lustlos die unendlich vielen, unendlich langweiligen uninteressanten Mails von “Verlängerungen”, “Ausdauer” und “phantastischen Verzinsungen” und übersieht fast solch eine wahre Perle:

Am Mittwoch, 10. März, eröffnet Oberbürgermeister Pit Clausen um 14.30 Uhr die Leseveranstaltungsreihe „Gigis“ der Martin-Niemöller-Gesamtschule und der Stadtteil- und Schulbibliothek Schildesche. In dieser Reihe wird Bielefelder Persönlichkeiten Gelegenheit zum Vorlesen frei ausgewählter Werke gegeben. Pit Clausen wird aus dem Buch „Der Chinese“ von Henning Mankell lesen. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Die Veranstaltung findet in der Stadtteil- und Schulbibliothek Schildesche, Apfelstraße 210, statt. Pressemeldung Stadt Bielefeld.

Es steht hier in Bücherregal. Ist spannend und wie immer beim Schweden Mankell (”Mitsommer-Mord”) gut geschrieben. Wenn er dann noch Mankells “Der Mann, der lächelte” nachlegt… und was wohl der Herr von den “Freien Demokraten” lesen wird und erst einmal Ingetraud Schulz von den gelb geränderten Grünen….

Zuckerahorn?

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Jetzt, wo der Schnee langsam wieder wegtaut oder wegfriert, kommt allerlei Verborgenes zum Vorschein. Wie dieser Ahornflieger. Ob aus ihm noch ein stattlicher Baum werden würde? Am besten Zuckerahorn.

Aus einer anderen Zeit

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Da draußen in Windelsbleiche, wo die Zeit im Industriellen stehengeblieben ist, als Bielefeld noch ein Synonym war für Geschäftigkeit, Werktätigkeit und gewisse Bedeutung, gibt es skurrille Details an Bauten, die in den zwanziger Jahren für “Größe” standen. Heute schaut man durch die Scheiben auf Bauten, die viel zu groß sind für die vielen kleinen Gewerbe, die sich da angesiedelt haben.

Wieder einmal: BI-Verschwörung

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Bielefeld-Verschwörung, die hunderttausendste. Man kann es nicht mehr hören, lesen, sehen. Wie eine alte Leier, die in den Angeln quietscht. Wie Arminias Auf - und Abstiege. Wie die Behauptung, das “C” der Union stehe für “christlich”. Jetzt wurde ein Buch vorgelegt, das sich mit “Rätselhaftes Bielefeld - Die Verschwörung” beschäftigt. Diesmal dürfen lokal bis national bekannte Menschen was zum Thema sagen. Nun denn. Die Glitzermetropole an der reißenden Lutter wird auch das verkraften. Das Büchsken gibt es beim hiesigen Pendragon-Verlag.

So
7
Mrz '10

Schneeschmelze

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Da hatten die Skifexe am Teutoburger Wald mit seinen Steilhängen und Direttissimas ja nochmal gehofft, es gäbe ein chices Schneewochenende. Aber nix da. Das weiße Zeugs taut rasant. Man kann es auch irgendwie nicht mehr so gut sehen. Widmen wir uns doch dem heroischen Kampf der SC Paderborn-Spieler beim FC Augsburg (mit 0:3 gingen die Paderboys unter) und der erneuten Niederlage des FC St. Pauli bei 1860 München. Eine Niederlage von Pauli wäre gut für die Arminen. Eigenen Sieg morgen Abend gegen Karlsruhe vorausgesetzt.

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Guido nimmt seine Berufung eben ernst

Da jagt es über die Ticker. Der neueste Bubenstreich unseres immer noch politisch pubertierenden Teufelskerls von der Arme-Leute-Abwehrfront und Hoteliers-Freunden, auch FDP genannt. Eröffnung des Luxushotels “Kameha Grand”:

Bei der feierlichen Eröffnung habe Westerwelle die Luxus-Herberge als eines der weltweit “spannendsten Hotel” gelobt. Unter den Gästen war weitere Prominenz wie Thomas Gottschalk oder Ex-Porno-Star Michaela Schaffrath. Was den Auftritt des Außenministers noch pikanter macht: Zu den Veranstaltern der Feier zählte auch Marketing-Unternehmer Michael Mronz - Westerwelles Lebensgefährte. Während Westerwelle angab, den Termin als Abgeordneter des Wahlkreises Bonn wahrgenommen zu haben, erklärte Partner Mronz, dem Hotel sei der Auftritt des Politikers nicht versprochen worden. Westerwelle habe auch kein Honorar oder geldwerte Vorteile erhalten. Mronz dagegen habe sehr wohl Gewinn gemacht, diesen aber wohltätig gespendet.

Was soll die Aufregung. ZDF-Lautsprecher und Altmoderator Gottschalk und eine Ex-Porno-Queen passen doch zu Deutschlands Klamaukpolitiker Nummer eins. Aus der Sicht eines so kleinen Geistes wie dem ehemals unbeliebtesten Schüler seiner Schule ist das doch was ganz Großes.

Wie die von Westerwelle so konsequent mit Lügen, bewußten Falschbehauptungen und volksverhetzerischen Verdrehungen besetzte Traumwelt eines wohl irgendwiue zu kurz Gekommenen wirklich aussieht, zeigt diese Aufarbeitung der “Süddeutschen Zeitung” konsequent auf. Was aber seine abgehobene Klientel der scheinbaren “Leistungsträger” sicher nicht interessiert.

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Frank Tippelt von “OWL am Sonntag” (Westfalen-Blatt) hat sich heute mit dem Thema in einem Interview mit dem Bielefelder Anwalt Armin Döring angenommen. Dessen Fazit: “Die tun alles dafür, um eine reguläre Tätigkeit aufnehmen zu können”. Was wiederum konträr zur Meinung des im Hauptberuf Außenminister, Krösus der gut bezahlten Nebentätigkeiten und auch noch FDP-Chef mit Sonnenkönig-Allüre ist. Jede Wette, Sperlingsgesicht hat noch nie eine Geschäftsstelle der Bundesagentur für Arbeit von innen gesehen. Aber das zählt wohl nicht bei denen, die ihm ebenso bedingungs - wie hirnlos zujubeln.

Sa
6
Mrz '10

CDU/FDP will Ankauf von CD´s verbieten :-)))

Siegfried Kauder (CDU), sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», er werde einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen, «der dem Ankauf von Steuersünder-Daten einen Riegel vorschiebt». Der Rechtsstaat dürfe den Handel mit entwendeten Daten nicht «anheizen», indem er Millionensummen an Kriminelle zahle.

Der Brüller des Wochenendes. Aber so sind sie, die genialen Überflieger der Schwatz-Geld-Koalition. Wenn es sein kann, daß man mit “Jüdischen Vermächtnissen” selbst auf so einer Datenklau-CD stehen könnte, verzichtet man gerne auf angebliche Steuermillioneneinahmen. Die Mischpoke in Berlin, Düsseldoof, Saarbrücken, Hannover, Kiel, Hamburg und wo sie noch ihr Unwesen treiben, wird immer doller.

Duisburger Masochisten holen Kentsch

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Da zittert sogar die Kamera. “El Kentsch”, der besagte Arminia-Dominator und unvergleichliche Haupttribünenbauer, wird zum MSV Duisburg gerufen. Erspart dem klammen Zweitligisten so um die 500.000 Euro. Was Duisburg sich da antut, werden sie sicher selbst nicht wissen und warum Rainer Klusmeyer von der NW dem Herforder “unumstrittene finanzpolitische Qualitäten” zuschreibt kann man nur mit “Klasse Satire, Rainer” umschreiben.

Geh, Roland, geh mit Gott. Aber geh schnell.

Die Täuscher von der CDU

Was Kasper kann, kann Jasper schon lange!


Und dann alle so: “Yeahhhhhhhh”

Aus aktuellem Anlaß und voller Vorfreude noch mal reingestellt. Aktueller denn je:

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Die beste, tollste, einzigartige, wundervolle Angela Dorothea “Erika” Merkel kommt nach NRW, um den Unternehmern mal zu zeigen, wie man so richtig unauffällig Jürgen Rüttschers, Minipräses dieses Landes, “mietet”. Vielleicht kommt ja auch noch Oberbankster “Joe” Ackermann mit und dann gibt es ne Party in der Glitzermetropole auf dem wunderschönen-spätromantischen Jahnplatz vor laufenden moBIEL - Webcams.

Und dann alle so: “Yeahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh”. Leistung muß sich schließlich lohnen.

Fr
5
Mrz '10

Hollescher Blitzbesuch

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HolyMoly, das ging aber flott heute Abend. Kaum überflog die Dame Holle die Diaspora mit der Glitzermetropole mittenmang, schüttelte sie auch schon die Kissen aus, daß es staubte. Neuschnee, Freunde. Wie sieht es in den Salzlagern aus? Die Chance genutzt, nachzulegen?

Die neue Macht der Zahl im Marketing

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Ein Quantum Primitivität

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70er-Jahre-Ambiente, Werbung wie in den 70ern und dazu “Ladies Night mit silbernen Kotzkübeln und Stripbuben”. In der Karstadt an der Banhhofstraße fügt sich zusammen, was zusammen gehört.

Holladijahittiii und das Starkbier-Guido

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Da trampelt einer gezielt hirnlos verbal auf Schwächeren herum, kassiert durch mehr Nebenjobs als momentane Berufsausübung das X-fache eines Hartz-Empfängers und zeigt sich als humorloser Warmduscher. “Derblecken und Starkbieranstich” auf dem Münchner Nockherberg ist nun mal deftig. Jetzt will der autoritäre Leistungsträger der gelben Klientelpartei (”Die Partei bin ich, ich, ich”) da nicht mehr hingehen. Jo mei, macht nichts, Guido, Deine Beschimpfungen hälst Du ja bundesweit. Nur wenn man Dich persönlich mal hernimmt, dann kneifst den A………… zu, gell? Ach ja, der Zentralrat mit der grandiosen Frau Knobloch hat sich auch mokiert. Gesagt hat Kabarettist Lechenberg als “Bruder Barnabas” das:

“FDP-Chef Guido Westerwelle will nun alle Hartz-IV-Empfänger bei Wasser und Brot in einem Lager in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge sammeln. Drumrum ein Stacheldraht - haben wir schon mal gehabt. Zweimal am Tag gibt es a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt es zwei Pullover von Sarrazins Winterhilfswerk, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern: >>Leistung muss sich wieder lohnen.”

Wenn das nicht Guidos feuchter Traum ist, was dann?

Do
4
Mrz '10

Na endlich ein neues (altes) Thema

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Da hat das oberste deutsche Verfassungsgericht zur Vorratsdatenspeicherung gesagt “So nicht”. Und schon geht das Gekreische der Scharfmacher los. “Jetzt wirds krimineller”. Schwachmaten an die Front. Wie habt Ihr denn vor der immer weitergehenden Beschneidung der Bürgerrechte, der Bespitzelungen und anderen Phantastereien böse Leute gefangen? Mit Leuten wie Euch ist bekanntlich nicht immer gut Kirschen essen. Der richtige Scharfmacher an der Spitze und Ihr macht kuschend all das, was angeordnet wird. Also Finger drauf, bevor Ihr die Fahne endgültig wieder in den rechten Wind dreht.

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Irgendwie passt es dann ja thematisch nach der Einprügelei von zwei Idioten auf einen jetzt schwer verletzten 17 jährigen auf dem Jahnplatz, ihn zum “gefährlichsten Platz” der Glitzermetropole zu erklären. Wie wäre es mit einer dauerbesetzten Stadtwache auf dem Platz? Und mehr Zivilcourage unter 20 - bis auf eine Frau - die Prügelei interessiert Beobachtenden?

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Daß die deutsche Gesellschaft - mit von einem Teil der Politik teilweise geschürter und bewußt gesteuerter (siehe Hartz IV - Debatte mit der Westerwelleschen Volksverhetzungsorgie) Spaltung - keine gute ist, ist allgemein bekannt. Deshalb klare Forderung - Satire an - : Alle wegsperren, die zwischen 16 und 30 keinen Arbeit (O-Ton beige Windjacken: “Wer arbeiten wikol, findet auch Arbeit”) haben, bei Migrantenhintergrund zusätzlich Fußfesseln, Arbeitslager aufbauen, Hartz IV-Empfänger gleich mit wegsperren, Reichsarbeitsdienst einführen, blitzende Spaten auf die Schultern, neue Autobahnen irgendwohin bauen und natürlich für diese ca. 10 Millionen einheitlich gestreifte Kluft und ein großes orangenes - gelb hatten wir schon - “A” wie “Abschaum” auf die Brust. Dann ist Ruhe im Land. Totenstille. Und die wahren Anstifter können sich auf ihren Reichsparteitagen feiern lassen - Satire aus.

Wir dürfen gespannt sein, was der sanfte zarte OBPit dazu sagt und welche Konsequenzen das hat. Vorratsdatenspeicherung hilft da bekanntlich nicht. Wahrscheinlich ist die Poliutik aber wie immer an nichts schuld. Es muß wohl was im Trinkwasser sein …..

Mi
3
Mrz '10

Der Ostwestfall: Bronx meets Balkanisierung

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Bäuche im Outback

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Während in der Glitzermetropole noch der “Krieg” der Fitnessbuden tobt, wächst im Speckgürtel um die Kapitale herum mit der “Fitness Factory” eine Fabrik immer weiter. Die Werbeflyer sind allgegenwärtig. In Bünde, Enger, Halle, Werther und Steinhagen sind sie schon. Ob da aber solche “Herrliches Herforder”-gestählte Bäuche hingehen, mag man bezweifeln.

Düstere Aussichten

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“Bürger dieser Stadt, schaut noch einmal auf Eure Stadt” mag man den über 320.000 im Talkessel Zusammengepressten da unten zurufen. Angesichts der auch optisch schon so strahlenden neuen drei Politgrößen der Pampelmusenkoalition in der Ratsversammlung wird sich das ganz rasch ändern, denn die phantasielose Gleichung:

Sparen - Abgaben erhöhen - Ausgaben kürzen - Darlehen an Arminia Bielefeld geben

dürfte wie ein Schlag ins Gesicht der Bürger wirken. Wenn man sich dann noch an Daumen und Zeigefinder der linken Hand abzählen kann, wie das für einfache Bedienstete der Stadt aussehen wird, kann man nur noch diesen Satz des Spiegelfechters in den lustlosen Raum zwischen Jöllenbeck und Senne werfen, in dem es um die Lohndumperei des Staats, der Städte und der Kommunen geht:

“Ein Staat, der selbst Lohndumping betreibt, hat vielmehr seinen moralischen Offenbarungseid abgeleistet. Der Staat, das sind nicht die Anderen, der Staat, das sind wir. Vielleicht ist es an der Zeit, der Politik zu zeigen, was die Anständigen von der unanständigen Personalpolitik des Staates halten”

Es ist durchaus erlaubt, den Begriff “Staat” durch “Stadt” zu ersetzen. Milliarden für die “Rettung” der Roulettespieler namens “Banken” sind vorhanden. Ein paar Euro für vernünftige Kindergärten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen bringen angeblich den Etat sogleich ins Wanken. Kultur - außer Bundeslifa-Fußball natürlich - wird OBPit um über 80.000 € kürzen….

Was werden grad nochmal die Billigkirmes namens “NRW-Tag in Bielefeld” und “Fußball-Weltmeisterschaft der Frau U 21″ hier kosten? Welche Berechtigung hat eigentlich noch ein Gemeinwesen, daß sich alles und jedes vom Bürger extra bezahlen läßt und dennoch einen Schuldenberg gigantischen Ausmasses aufhäuft? Ende nicht abzusehen? Irgendwie macht das alles sehr sauer und sehr wütend.

Hans-Rudi plant schon mal das Nichts

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Gestern, als die Nachricht aus der Staatskanzlei Düsseldoof in die Diaspora getrommelt wurde, drehte OBPiit auf der Stelle ein paar Pirouetten. “Yeah!” soll er neumodisch und als Reminiszenz an den Zeitgeist gejauchzt haben, 10 Zentimeter überm Rathausboden. Hans-Rudi H., der Mann mit den gewaltigsten Marketingideen seit Neros “Burning-Rom”, hat schon mal im Urlaub in Spanien die Denkmaschine angeworfen und den “Erfolg” auf “das überzeugende Konzept von Bielefeld” zurückgeführt.

“Überzeugendes Konzept”? Was haben wir da all die Jahre verpaßt? Oder meint er gar die Blitzer am Bielefelder Berg, die bald halb Europa in bleibender positiver Erinnerung an die Ansiedlung unterm Steinhaufen mit den drei Sparren behält?

Kindererschrecker

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Meine Fresse, da hat die NW wieder was montiert. Diese drei extrem hübschen Menschen sind die “Zukunft” der Glitzermetropole und haben gestern ihr Ampelmodell für Bielefeld vorgestellt. Dünn, dünner, ultradünn. Gestaltungsideenlosigkeit pur. Aber warum machen wir uns Gedanken. Es war in der Metropole in den letzten Jahrzehnte nicht anders. In der dünnen Luft des Ratssaales wird wahrscheinlich schon ein Furz zum Tsunami hochstilisiert. Das Konzept der drei Hübschen bietet nichts außer Einschnitten, Einschnitten, Einschnitten. Die darf dann immer OBPit verkünden, während die grüngelbgerandete Ingetraud jetzt im Brackweder Erzählcafé ihre Vergangenheit als Lehrerin ausbreitete. “Mit 66 Jahren…” hat mal ein Barde gesungen, dessen Name mir grad nicht einfällt. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Ingetraud nach der Politik auch noch in einen Chor eintreten will. Schönheit kommt eben von innen und die metropolischen Brachflächen geben der Glitzerstadt eben auch ihr eigenes Gesicht. Fuchs und Hase haben längst ihre Auswanderung nach Münster beschlossen. Die Höchststrafe für Bielefeld, seit gemunkelt wird, die NW-Montage mit den drei Ampelisten werde breitflächig neben ein Plakat mit Regierungschef Pit geklebt.

Di
2
Mrz '10

Pinki kommt ins Rathaus …

… und will das Parteiprogramm zur Landtagswahl “diskutieren”.

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Wieder kippt Karlsruhe ein zusammengeschludertes Gesetz

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Das Gesetz über die Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig und muss völlig neu gefasst werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Damit beschied es der mit fast 35.000 Unterzeichnern bisher größten Massenklage in Karlsruhe einen unerwartet deutlichen Erfolg. Die bisher gespeicherten Daten seien “unverzüglich zu löschen”, stellte Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier klar. Nach der Entscheidung des höchsten deutschen Gerichts ist die Massenspeicherung von Telefon- und Internetdaten zur Strafverfolgung in ihrer jetzigen Form nicht mit dem Grundgesetz unvereinbar.

Weil die Vorratsdatenspeicherung in der geltenden Form gegen das vom Grundgesetz geschützte Fernmeldegeheimnis verstößt, erklärte das höchste deutsche Gericht das Gesetz für nichtig. Für die jetzt fällige Neufassung machten die Verfassungsrichter strenge Auflagen. Eine Vorratsdatenspeicherung in diesem Umfang ist nach dem Urteil nicht grundsätzlich verfassungswidrig, erläuterte Papier. Da sie in dem von der Großen Koalition verabschiedeten Form aber nicht den Anforderungen des Grundgesetzes entspricht, setzte Karlsruhe das Gesetz außer Kraft und ordnete die unverzügliche Löschung der gespeicherten Daten an. Quelle: Diverse Dienste.

Werden jetzt nur noch Gesetze in Berlin zusammengeschustert nach dem Motto: “Man kannet ja mal probieren”. Allerdings haben die Verfassungsrichter eine Menge Hintertürchen für die Brüsseler und Berliner regulierungswütigen Juristen - und Winkelzügler offen gehalten und den Interessen von Großkonzernen weiterhin Vorschub geleistet. Das finale Ziel, die staatliche (und damit Lobbygesteuerte) Überwachungs - und Sammelwut einzudämmen, ist damit nur marginal erreicht. Stasi und Gestapo grinsen nach wie vor aus den Lücken des Schlampengesetzes. Von unseren Bielefelder Datenschützern vom Foebud, die ja an vorderster Front an der Klage beteiligt waren, werden wir wohl in Kürze auch was hören.

Die Stunde der Artisten

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Die “Liebesheirat” zwischen Union und FDP im Berliner Sumpf ist praktisch gescheitert. Statt heißer Küsse und inniger Umarmungen nun schmierige Bauernschläue und vorbereitendes Fremdgehen. Die wohlfeilen Zeilenschinder der Medien sitzen schon an den Aufsätzen, die der neuen Koalition in NRW den Boden endgültig bereiten soll: Die rot-gelb-grüne Ampel. Wie auch “Spiegel online” erwähnt: Bielefeld hat sie ja schon. Welch eine moderne Einstellung. Aber das Geschwätz von gestern zählt bekanntlich nicht. Da brauchen sich die politischen Artisten ja einfach nur in Gesinnung, Überzeugung und Machtstreben auf die andere Seite begeben und schon steht sie, die Ampel. Mit den immer gelber werdenden und nach Pöstchen gierenden Pseudogrünen, den für-alles-offen-Hauptsache-Posten-FDP-lern und den ohnehin geistig und moralisch auf dem finalen Boden dahinkriechenden Salonbolschewiken der ehemals SPD genannten Roten. Traumkonstellation.

Ja, die Glitzermetropole ist ein Beispiel, wie eine solche Konstellation aussehen kann. Ein schwacher OB ohne wirklich große Gestaltungsvisionen und eine zusammengewürfelte Ratsmehrheit mit Grinsebacken. Herrliche Zustände. Und im Hintergrund grinst sich Weimar den Arsch ab. Das noch in NRW und final im Bund, Andrea Nahles als Bundeskanzlerin und Guido Westerwave als Bestattungsunternehmer des Sozialgedankens.

Erstaunlich, wie gelenkig Politiker sind, wenn es um Pöstchen geht. Da greift die rechte Hand durch die Hosentasche des Bürgers schon mal ans linke Ohr und angeblich stramm Grüne können sich auch neue Kernkraftwerke vorstellen. Nur der Bürger, der zieht in der heutigen Parteiendiktatur das, was er eigentlich nicht ziehen wollte: den Allerkürzesten.

Jetzt reden die, die es täglich sehen

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Während auf dem Aufmacherbild der NW St. Angela auf der Cebit verschwommenen Durchblick demonstriert, redet der Paritätische Wohlfahrtsverband dadrunter Tacheles (”…Zahlen an der Grenze zur bewussten Täuschung”) und präsentiert Zahlen, die schon bekannt sind. Aber sie passen nicht in das Bild der Hetzer, der im Reichstag herumlungernden wohlversorgten selbst ernannten “Leistungsträger”. Dafür legt Thilo Sarrazin (Noch-SPD), Bundesbanker mit schiefem Gesicht und aus eigenem Verständis agierender Sozialkritiker (Was geht den das als Bundesbanker mit hohem Pensionsanspruch eigentlich an?) noch mal nach. Guido W. stellt er ein “intellektuelles Armutszeugnis” aus, haut aber dennoch auf Hartz IV-”Warmduscher” ein. Wenn man so im Glashaus sitzt wie der maulschnelle Thilo, sollte man einfach mal den Rand halten.

Was in der ganzen Misere fehlt, ist der intensivst deutsche Ansatz, Arbeit und Geld seien alles im Leben. Daran wird hierzulande festgezurrt, was nur festzuzurren geht. Ein falsches Bild, über das zu diskutieren sich lohnen würde. Aber das lohnt sich nicht für intellektuell eher einfach gestrickte Menschen wie Guido, dem angesichts der miesen Umfragewerte der berühmte Arsch grad auf Grundeis geht.